Bürgermeister-Wahl: Doschek in den Startlöchern. Die Übergabe des Stadtchef-Postens steht unmittelbar bevor. Stadtrat Doschek (VP) ist der einzige Kandidat, der für Wolfgang Peischls Nachfolge nominiert wurde.

Von Christoph Szeker. Erstellt am 05. Dezember 2018 (06:24)
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Das Zistersdorfer Rathaus hat bald einen neuen Chef: Am 10. Dezember soll das Zepter übergeben werden.
Szeker

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Der jetzige VP-Finanzstadtrat Helmut Doschek steht als einziger Kandidat zur Wahl.
NÖN

Mit 10. Dezember soll in der Stadt ein neuer Bürgermeister ins Amt gewählt werden. Wie bereits berichtet, ist der derzeitige VP-Finanzstadtrat Helmut Doschek der Anwärter auf das Amt, der auch schon Pläne für seine Amtszeit ausgearbeitet hat – so soll etwa der Auftritt der Stadt im Internet auf neue Beine gestellt werden.

Wie sich aber erst vor kurzem in Bad Pirawarth zeigte, läuft nicht immer alles so ab, wie geplant. In der Ortschaft wurde Alfred Vielnascher (VP) von seiner Partei für das Amt des Vize nominiert, aus der Abstimmung im Gemeinderat ging dann allerdings Parteikollege Leopold Strobl als Sieger hervor (die NÖN berichtete).

Das Risiko, dass Ähnliches auch in Zistersdorf passiert, schätzt der aus dem Amt geschiedene VP-Bürgermeister Wolfgang Peischl als verschwindend gering ein: „Bei uns steht nur ein Kandidat zur Auswahl, bei der Abstimmung braucht er mindestens 15 Stimmen.“ Die ÖVP hält mit 17 Mandataren die absolute Mehrheit.

Auf neuen Stadtchef kommt einiges zu

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VP-Bürgermeister Wolfgang Peischl freut sich, sich nach 14 Jahren zur Ruhe setzen zu können.
NOEN

Für den neu ins Amt gewählten Bürgermeister wird die „Erarbeitung der Projekte für das Jahr 2019 das Wichtigste sein“, so Peischl. Dazu zählen etwa Arbeiten im Straßenbau. Außerdem stehen der Neujahresempfang und die Adventfeiern bevor. Auf den neuen Stadtchef wird jedenfalls ein voller Terminkalender warten.

Peischl ist froh, nach 14 Jahren im Amt des Bürgermeisters etwas Ruhe genießen zu können: „Ich möchte keine Termine mehr haben“, verabschiedet er sich klar von diesem Lebensabschnitt. Für seinen Nachfolger hofft er, dass dessen Motivation anhält.

Gerade das erste Jahr war auch für ihn eine Zeit des Zurechtfindens in der neuen Funktion. Zudem weiß Peischl: „Das Bürgermeisteramt hat nicht nur Sonnenseiten.“ Auch Beschimpfungen musste er sich immer wieder gefallen lassen.