Feuerwehr-Abschnittsbewerb bei extremer Hitze. Die Wehren des Abschnitts Zistersdorf standen nicht nur im gegenseitigen Wettstreit, sondern auch im Wettbewerb mit dem Wetter. Dobermannsdorf wurde Sieger.

Von Christoph Szeker. Erstellt am 17. Juni 2019 (16:48)

Unzählige rote Fahrzeuge bahnten sich am Samstag den Weg zum Sportplatz in Gösting, denn für die freiwilligen Kameraden der Feuerwehren im Abschnitt Zistersdorf standen die Leistungsbewerbe an. Bei brütender Hitze galt es, auf Zeit und zudem fehlerfrei die Disziplinen Löschangriff und Staffellauf zu bewältigen. Gewinner des Abschnitts ist in Bronze und Silber das Team aus Dobermannsdorf.

Wie oft wurde geübt? „Seit Oktober jede Woche“, sagt der Dobermannsdorfer Kommandant Jürgen Heinisch. Der Schlüssel zum Erfolg liegt aber auch in der Gemeinschaft innerhalb der Feuerwehr. „Die üben nicht nur miteinander, sondern sie fahren auch miteinander in den Urlaub“, weiß Kommandant Heinisch von seinem preisgekröntem Team.

Bei der Siegerehrung lobte Abschnittskommandant Eduard Kammerer die Wehren für die guten Leistungen und wünscht viel Erfolg für die Landesbewerbe in Traisen in knapp einer Woche. Dann sprach auch Bürgermeister Helmut Doschek an seinem Geburtstag zur versammelten Menge. Seine Hochachtung gilt den Wettkämpfern dafür, „bei so einem Wetter anzutreten und euer Bestes zu geben“.

Dass das Wetter tatsächlich die größte Herausforderung war, bestätigt Dobermannsdorfs FF-Kommandant Heinisch, der der NÖN die Folgen von 35 Grad im Schatten präsentierte: Sein weißes Hemd war nach den Bewerben nass und grau.