Lagerhaus nun um 1.000 m2 größer. 3,8 Millionen Euro wurden in den Markt investiert. Nun folgte offizielle Eröffnung.

Von Christoph Szeker. Erstellt am 05. November 2018 (19:37)
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Am Samstag war es so weit: Nach der Eröffnung des K9, des Bauhofs und des Spar-Marktes stand mit dem Raiffeisen-Lagerhaus ein weiteres Großereignis in der Stadt auf dem Programm.

3,8 Mio. Euro investiert

In den Neu- und Zubau wurden insgesamt 3,8 Mio. Euro investiert. 23 Mitarbeiter sind hier auf einer Fläche von knapp 1.700 Quadratmetern (davor waren es nur 700) tätig. Die Umsatzerwartung des gesamten Standorts liegt bei insgesamt 6,9 Mio. Euro.

Die Gemeinde war kein Unbeteiligter bei dem Großprojekt: „Wir mussten die Zentrumszone erweitern“, erklärt VP-Bürgermeister Wolfgang Peischl die notwendigen Umwidmungen.

Lagerhaus-Weinviertel-Nordost Obmann Josef Weiß übergab nach einer Begrüßung das Wort an Noch-Geschäftsleiter Gerhard Kamleithner – er wird in seine Heimat Amstetten zurückkehren. Nun umriss er den Ablauf des Projekts: „In den letzten 20 Jahren wurde in den Standort nichts mehr investiert.“ Dieser war dementsprechend in die Jahre gekommen, es gehörte etwa ein gemauerter Getreidesilo aus dem Jahre 1956 dazu.

Im Aufsichtsrat wurden die ersten Entwürfe für den Neubau noch mit wenig Begeisterung aufgenommen. Die Zustimmung wuchs aber langsam an und im November 2017 erfolgten schließlich die ersten Abbrucharbeiten. Anfang dieses Jahres dann die große Überraschung: Das Gebiet war im Zweiten Weltkrieg bombardiert worden, weshalb auf dem Gelände alle 80 Zentimeter Sicherheitsbohrungen durchgeführt werden mussten.

Bereits im Juni besuchten dann aber die ersten Kunden das neue Geschäft. „Gut Ding braucht Weile“, ist auch Lagerhaus-Generaldirektor Reinhard Wolf begeistert von dem Ergebnis. Landtagspräsident Karl Wilfing hatte das Schlusswort vor der Segnung des Standorts durch Stadtpfarrer Andreas Kubien. Er richtete seine Worte direkt an Peischl und Kamleithner: „Wenn’s am schönsten ist, ist die beste Zeit zum Aufhören.“