9. Werbeprofi-Silvesterlauf 2019: Rekord in Gmünd!. Alle aufgelegten 1.060 Startnummern waren vergriffen - ein neuer Teilnehmerrekord! Der Streckenrekord wackelte gehörig, fiel schlussendlich aber knapp nicht.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 31. Dezember 2019 (17:39)

Um 13.30 Uhr ging's am Silvestertag in Gmünd los. Die Kinderbewerbe eröffneten die neunte Auflage des Werbeprofi-Silvesterlaufs in der Grenzstadt. Und Organisator Bernhard Bock vom Veranstalterteam LT Gmünd schnaufte kurz vor diesem Beginn tief durch. Einerseits, weil das gute Wetter aushielt, der mögliche Regen doch nicht einsetzte, andererseits aufgrund der Massen, die sich am Gmünder Stadtplatz tummelten.

"Es ist einfach nur überwältigend", suchte Bock nach Worten. 1.060 Startnummern waren aufgelegt - alle 1.060 Startnummern waren vergriffen. Das bedeutete, dass in Gmünd zum ersten Mal die "1.000er"-Marke fiel und es somit einen neuen Teilnehmerrekord gab. Dieser hatte sich bereits im Vorfeld abgezeichnet, gab's heuer so viele Voranmeldungen wie noch nie. Gmünd als größte Silvester-Laufveranstaltung im ganzen Land!

Tschechische Spitzenläufer gaben den Ton an

Rekordverdächtig gestaltete sich auch die Tempobolzerei der Spitzenläufer beim 6,5km langen Hauptlauf. Dafür garantierte schon das hochkarätige Starterfeld, das neben Streckenrekordhalter Jakub Smetana (19:53min., aufgestellt 2018) auch Ex-Streckenrekordler und Gmünd-Sieger Frantisek Linduska sowie Ex-Olympia-Teilnehmer Jan Kreisinger aufbot. Neben diesen Top-Tschechen waren auch einige Waldviertler Asse am Start. Von denen konnte in Runde eins noch der Heidenreichsteiner Stefan Apfelthaler mithalten, ehe sich das Trio Kreisinger-Linduska-Zajic absetzte. Nach drei Runden schrumpfte diese Gruppe auf ein Duo (Kreisinger-Linduska), das den schnellsten Weg im Sog von Führungsradfahrer Alexander Ciboch durch die Gmünder Altstadt suchte. Kein leichtes Unterfangen, mussten die unzähligen Hobbyläufer allesamt - zum Teil mehrmals - überrundet werden. 

Streckenrekord knapp verpasst

Dennoch roch es lange Zeit nach Streckenrekord - lange lagen die Führenden auf Kurs, ehe es sich am Ende doch knapp nicht ausging. Nach 19:57 Minuten lief Kreisinger ins Ziel ein, eine Sekunde dahinter freute sich Lindusek über Platz zwei. Die Beiden führten einen tschechischen Sechsfach-Sieg an. Das Podium komplettierte Martin Zajic (20:21), gefolgt vom (Weiterhin-)Streckenrekordhalter Jakub Smetana, Jiri Csirik und Josef Soukup. Als Siebenter war Stefan Apfelthaler (22:10) schließlich schnellster Österreicher.

Auch die Frauen-Wertung war fest in tschechischer Hand. Valerie Soukupova siegte in einer Zeit von 23:08min. vor ihren Landsleuten Lenka Koubkova (23:49) und Katerina Zemanova (26:39). Dabei hätte es hier fast für einen österreichischen Podestplatz gereicht, finishte Christina Schön aus Weikertschlag/Thaya nur 0,9 Sekunden hinter der Drittplatzierten auf Rang vier.