Projekte am Alpaka-Hof: „Wird ein spannendes Jahr“

Erstellt am 15. Mai 2022 | 04:22
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8353568_gmu19lainsitz_abschlag_alpaka.jpg
Harald Vogler in seiner neuen Ferienwohnung im Sonnseitn-Hof, auf dem 39 Alpakas leben.
Foto: Sonnseit‘n Hof
Neue Ferienwohnung, neuer Wanderweg zur Waldviertelbahn und fast fertiger Shop: Harald Vogler hat heuer viel vor.
Werbung

Im Sonnseit‘n-Hof von Harald Vogler wächst und gedeiht es. Die Ferienwohnung im Zubau ist fertig, der hier geplante neue Shop wird gerade eingerichtet und es gibt einen Wanderweg von der Haltestelle Abschlag der Waldviertelbahn zum Bauernhof, in dem zehn junge Alpakas in wenigen Wochen das Licht der Welt erblicken sollen.

„Bei uns tat sich während der Pandemie viel. Jetzt sind wir mit unserem Zubau fast fertig, unsere 65 Quadratmeter große Ferienwohnung kann vermietet werden“, freut sich Harald Vogler, der gerade damit beschäftigt ist, seinen neuen Alpaka-Shop einzurichten: „Wir werden das Sortiment um regionale Produkte ausweiten und so unseren Besuchern und Gästen eine Art Hofladen zusätzlich bieten“, verrät der Alpaka-Züchter und Landwirt.

Damit jene Gäste, die mit der Waldviertelbahn anreisen, nicht über die Landesstraße zu seinem Sonnseit‘n-Hof wandern müssen, gingen die Növog und Harald Vogler eine Kooperation ein: „Wir haben einen Wanderweg, der über Wiesenwege führt, geschaffen. Dieser 1,6 Kilometer lange Weg wird gerade beschildert und ist auch an das bestehende Wandernetz in der Gemeinde Bad Großpertholz angeschlossen.“

Hauptattraktion im Sonnseit‘n-Hof sind natürlich die 39 Alpakas, die sich hier seit Jahren wohlfühlen und jedes Jahr für Nachwuchs sorgen. „In den Sommerferien sollen zehn Junge zur Welt kommen“, freut sich Vogler. Die angebotenen Alpaka-Wanderungen erfreuen sich großer Beliebtheit, außerdem sei die Nachfrage von Schulbesuchen im Rahmen von „Schule am Bauernhof“ sehr gut.

„Es dürfte wieder ein sehr spannendes Jahr werden“, zeigt sich Vogler zuversichtlich. In den vergangenen Monaten hat er um die 350.000 Euro in den Zubau zu seinem Hof investiert hat. „Ich hatte großes Glück und bin ziemlich an der Teuerungswelle vorbeigeschrammt. Wir haben auch viel selbst gemacht und mit Firmen aus der Region zusammengearbeitet. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden.“

Werbung