Erste Maßnahmen entlang der B30

Optik soll Entschleunigung bringen. Genaues Konzept für die B30 ist noch auszuarbeiten.

Anna  Hohenbichler
Anna Hohenbichler Erstellt am 08. Oktober 2021 | 05:38
Raser
Symbolbild
Foto: Shuterstock.com/hxdyl

Vor fast genau einem Jahr hat die NÖN über wachsenden Unmut in Gemeinden entlang der B30 berichtet. Mit einer Resolution für mehr Maßnahmen zur Verkehrssicherheit an dieser Hauptverkehrsroute setzte Amaliendorf-Aalfang ein erstes Zeichen. Nun kann SPÖ-Bürgermeister Gerald Schindl tatsächlich einen Erfolg verkünden.

In Aalfang leide die Bevölkerung sehr an der B30-Ortsdurchfahrt, sagt er: „Den Verkehr bringen wir nicht weg, aber man kann die Situation sicherer machen.“ Er habe vom Land NÖ grünes Licht für Maßnahmen erhalten. Geplant ist demnach unter anderem eine Einfassung der Straße mit Bordsteinen, um die Fahrbahn optisch schmäler wirken zu lassen und Fahrzeuglenker zur Tempoverringerung zu animieren. Auf die konkrete Projekterstellung hofft Schindl noch heuer – und dass die Arbeiten im Sommer nächsten Jahres starten können. Für die Gemeinde spricht er von etwa 100.000 Euro, die beizutragen seien. Der Gemeinderat trägt das Vorhaben jedenfalls vorerst einstimmig mit. Einen nicht unwesentlichen Anteil am Voranschreiten der Bemühungen habe Gerald Blach, geschäftsführender Gemeinderat der ÖVP, bedankt sich Schindl.

Anzeige

Neue Bauplätze

Ein anderes Projekt steht im Siedlungsgebiet an der Heidenreichsteiner Straße an: Für fünf Bauplätze wird die Infrastruktur rund um Wasser, Kanal und Lichtwellenleiter geschaffen. Der Auftrag über 120.000 Euro ging an das nahe Bauunternehmen Talkner. Zur Zwischenfinanzierung bis zum Einlangen von Förderungen wurde bei der Raiffeisenbank ein Darlehen über 90.000 Euro aufgenommen. Alle Beschlüsse erfolgten einstimmig.