Konzept für die B30 steht: Auch Radwegbau bis Langegg geplant

2022 sollen in Aalfang Maßnahmen gegen Straßenbelastung gesetzt werden.

Erstellt am 28. November 2021 | 06:37
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Foto: ananaline/Shutterstock.com

Das Gemeindebudget für 2022 steht, die Mandatare haben den Plänen einstimmig zugestimmt. Der größte Brocken im Investitionshaushalt ist mit kalkulierten 260.000 Euro der Straßenbau. An der B30 bei Aalfang sind wie berichtet Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung geplant: Es gibt inzwischen ein Verkehrskonzept, das 2022 umgesetzt werden soll. „Die Geschwindigkeit des durchfließenden Verkehrs soll durch bauliche Maßnahmen reduziert werden“, erklärt Bürgermeister Gerald Schindl (SPÖ).

Was ist geplant?

Die Gehsteige an der B30 in Richtung Heidenreichstein sollen verlängert und der bestehende Radweg von Amaliendorf bis zur „alten Schule“ in Aalfang verlängert erweitert werden. „Dadurch wäre in nächster Zeit ein Zusammenschluss mit dem Radweg Langegg bis Eugenia möglich“, betont Schindl. Auch die Parkplatz-Ausfahrt beim Arzthaus in Aalfang soll umgestaltet und vereinfacht werden. „Ziel ist es, das Leben und Wohnen an der Straße wieder angenehmer und ruhiger zu gestalten“, erhofft er sich.

Aus dem Investitionshaushalt 2021 wurde indes ein großer Punkt gestrichen: der barrierefreie Umbau des Tennisstüberls. Nachdem der Betrieb wie berichtet nach einigen Herausforderungen eingestellt wurde, hat man den Umbau verschoben. Im Budget für 2022 schlägt sich die „Infrastruktur für Sport- und Tennisanlagen“ mit 100.000 Euro zu Buche.

„Für Jänner ist ein Gespräch mit Sportverein und Tennisclub geplant“, erklärt Schindl. Angedacht sind vor allem barrierefreie WC-Anlagen, sie könnten nächstes Jahr umgesetzt werden. Das Haushaltspotenzial beträgt rund 280.000 Euro, das Nettoergebnis 415.000 Euro. Der Nachtragsvoranschlag wurde einstimmig angenommen.