Auslandstournée: Duo gastiert in Hamburg. Natascha Gundacker und Joachim Berger aus Amaliendorf, besser bekannt als „Duo GundBerg“, freuen sich auf ihr Engagement in der Elbharmonie in Hamburg.

Von Franz Dangl. Erstellt am 27. Januar 2018 (04:12)
Das Duo GundBerg vertritt das Waldviertel in Hamburg.
E. Schatz

Tolles Engagement für Natascha Gundacker und Joachim Berger aus Amaliendorf, besser bekannt als „Duo GundBerg“: Die beiden stehen kurz vor einigen Auftritten in der Elbharmonie in Hamburg.

Von 20. bis 22. April werden sie sechs bereits ausverkaufte Vorstellungen ihres Stückes „Ein Baum geht durch den Wald“, in dem speziell das Waldviertel angesprochen wird, aufführen. „Wir freuen uns schon sehr, die Vorzüge unserer Heimat zu zeigen“, so das Duo, das dieses Engagement als „besondere Auszeichnung und Ehre“ bezeichnete. Auch weitere Auftritte in Deutschland und Österreich sind bereits unter Dach und Fach, für nächstes Jahr steht unter anderem auch schon eine Anfrage für Auftritte in Korsika im Raum.

Die Liste der Erfolge dieses Paares, das nicht nur auf der Bühne bestens harmoniert, sondern auch im Privatleben Einigkeit ausstrahlt, ist lang. Während ihrer Ausbildungszeit im Bereich Kindergartenpädagogik lernten sich die Mostviertlerin und der Waldviertler kennen und lieben. Da beide auch auf einen musisch-kulturellen Hintergrund (Gundacker als vielseitige Aktionskünstlerin, Berger in der Musikszene) zurückgreifen konnten, lag es nahe, neben dem Beruf auch gemeinsam künstlerisch tätig zu sein.

Alles aus der eigenen Theaterwerkstatt

In Form eines „Figurentheaters“, das Mime & Musik für Kinder und Erwachsene beinhaltet, und ein Publikum von „4 bis 104 Jahren“ ansprechen und bestens unterhalten kann, schufen die beiden zahlreiche preisgekrönte Stücke, mit denen sie auf Tournee gingen und mittlerweile auf drei Kontinenten (Europa, Asien und Amerika) gastierten.

„GundBerg“ sind Autoren ihrer Stücke und zeichnen für Figurenbau, visuelle Gestaltung, Bühnenbild, Kompositionen der Musikstücke, Fotografie, Film, Dramaturgie und Regie verantwortlich. Speziell die Entwicklung eines neuen Stückes nimmt viel Zeit in Anspruch. „Da kommt es schon manchmal zu einigen hitzigen Diskussionen zwischen uns“, schmunzelt Joachim Berger. „Aber letztendlich finden wir doch immer einen gemeinsamen Nenner, und spätestens auf der Bühne ist dieser Zwist erledigt“, ergänzt Natascha Gundacker ihren Partner.