Bezirk Gmünd: 50 Omikron-Fälle zu Wochenbeginn

Viele Neuinfektionen auf Urlaube oder privates Umfeld zurückzuführen.

Erstellt am 12. Januar 2022 | 15:00
Lesezeit: 2 Min
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Am Montag hat die Bezirkshauptmannschaft Gmünd um etwa 100 Infizierte mehr verzeichnet als noch vor einer Woche.
Foto: Markus Lohninger

Noch in der Vorwoche hat Bezirkshauptmann Stefan Grusch die Covid-Situation im Gmünder Bezirk als „sehr gut“ eingeschätzt und am 3. Jänner von 23 aktuell Infizierten gesprochen. Inzwischen hat sich nicht nur bundesweit, sondern auch im Bezirk einiges getan. Laut Behörde galten mit Stand Montag 120 Personen als aktuell mit Covid-19 infiziert – also um hundert mehr als noch vor einer Woche.

Die Virusmutation „Omikron“ hatte auch da den Bezirk schon erreicht, allerdings in geringem Ausmaß. Bei 50 der nun 120 Covid-Fälle wurde laut Bezirkshauptmannschaft die Mutation nachgewiesen, zu Wochenbeginn waren 210 Absonderungen aufrecht. Vor dem Infektionsanstieg hatte Bezirkshauptmann Stefan Grusch schon vorige Woche gewarnt – auch durch Urlaubs-Rückkehrer und Schulöffnungen.

„Ein durchaus beachtlicher Teil der Neuinfektionen ist auf soziale Kontakte im Urlaub – insbesondere Skiurlaube – sowie Kontakte im Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis zurückzuführen“, sagt seine Stellvertreterin Isabell Stöger nun. Seit Dienstag gelten auch im Handel strengere Kontrollen der 2G-Nachweise. Schon bisher haben Vertreter der Gesundheitsbehörde und der Polizei überprüft, ob Maßnahmen eingehalten werden. „Verwaltungsübertretungen werden angezeigt und entsprechend sanktioniert“, betont Stöger.

Rauer Ton noch da, aber Sicherheitsgefühl höher

Im Gmünder Impfzentrum im Access-Industrial-Park ist seit dem Jahreswechsel wie berichtet auch Security-Personal im Einsatz. Dem vorausgegangen waren Meldungen über den rauer werdenden Ton gegenüber Gesundheitspersonal – vor allem angesichts der angekündigten Impfpflicht. Was hat es gebracht? „Der raue Ton ist noch da, aber die Security wirkt sicher abschreckend, dass sich nicht gleich jemand Schlimmeres zu tun traut“, resümiert Koordinatorin Bettina Weiß. Insgesamt sei der Andrang gleichbleibend. Montags, donnerstags und samstags ist auch ein Kinderarzt vor Ort, Weiß spricht von etwa 80 bis 100 Kids, die durchschnittlich an einem dieser Tage zum Impfen kommen.

Auch der Impfbus ist weiterhin unterwegs: Am Sonntag hat er in Heidenreichstein Halt gemacht, 92 Personen haben das Angebot genutzt. Am 13. Jänner von 10 bis 13 Uhr legt er einen Stopp in St. Martin ein.