Abgabenplus wurde wegen der Pandemie vertagt

Aufschließungsabgabe: Erhöhung um 25 Euro ist fix, der Zeitpunkt in Großpertholz aber nicht vor Sommer.

Erstellt am 11. Januar 2022 | 04:02
Lesezeit: 1 Min
440_0008_8262515_gmu01lainsitz_pertholz_bernhard_christi.jpg
ÖVP-Mandatar Christian Bernhard.
Foto: Archiv

Der Einheitssatz der Aufschließungsabgabe soll wie berichtet in der Kleinregion Lainsitztal einheitlich auf 475 Euro angehoben werden, um eine Konkurrenzsituation zwischen den Gemeinden zu vermeiden. In Bad Großpertholz einigte sich der Gemeinderat nach Anregung von ÖVP-Mandatar Christian Bernhard aber darauf, die Erhöhung von 450 auf 475 Euro noch etwas hinauszuzögern.

Er verstehe die Erhöhung, die auch vom Land NÖ nahegelegt wurde, sagte Bernhard. Nur sei der Zeitpunkt mit Corona, Kurzarbeit, Abwanderung bzw. ohnehin steigenden Baukosten denkbar ungünstig. Sein Vorschlag, die Erhöhung durch eine Gemeindeförderung an Häuslbauer zu retournieren, fand keine Mehrheit – der Kompromiss, auf den sich alle Fraktionen einigten, war aber eine Verschiebung: Der erhöhte Einheitssatz soll nun erst mit 1. Juli in Kraft treten.

440_0008_8038739_gmu00hermann_hahn_ml_0923.jpg
Bürgermeister Hermann Hahn jun. (FPÖ/Pertholz-aktiv).
Foto: Archiv

Für den Fall, dass die Pandemie auch da noch nicht ausgesessen ist, stellte Bürgermeister Hermann Hahn jun. (FPÖ/Pertholz-aktiv) eine weitere Aufschiebung noch vor dem geplanten Inkrafttreten in Aussicht.