Wuchtige neue Wasserstelle für Naturpark Nordwald. Massiver Fichten-Grander hielt im Naturpark Nordwald Einzug. Er wurde aus einem 180 Jahre alten Fichtenstamm geformt, viele Freiwillige legten Hand an.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 29. November 2020 (06:14)
Neuer Hingucker für den Rastplatz im Naturpark Nordwald: Walter (links) und Benedikt Kapeller fertigten in stundenlanger Arbeit einen massiven Fichten-Grander.
Verein Naturpark Nordwald, M. Lohninger

Beim Rastplatz des Naturparks Nordwald zwischen Kapelle und Tierge hegen hielt mitten im Föhrenwald ein mächtiges Fichten-Teil Einzug: Der in die Jahre gekommene Wasserbehälter wurde durch einen etwa fünf Meter langen und einen Meter dicken „Grander“ aus einem wuchtigen Baumriesen ersetzt. Alle Arbeiten geschahen auf ehrenamtlicher Basis, das überdimensionale Holzstück wurde gespendet.

Bereits der dritte Holz-Grander im Naturpark

Am Vorgängermodell hatte der Zahn der Zeit in mehr als 20 Jahren schon sichtlich genagt, dadurch wurde kurz vor dem 50-jährigen Jubiläum des Naturparks die Anschaffung eines dritten Holz-Granders erforderlich.

Neuer Hingucker für den Rastplatz im Naturpark Nordwald: Walter (links) und Benedikt Kapeller fertigten in stundenlanger Arbeit einen massiven Fichten-Grander.
Verein Naturpark Nordwald, M. Lohninger

Vereinsobmann Hermann Hahn jun. dankte Geschäftsführer Hans Pfleiderer und Forstmeister Bernhard Aigner von der heimischen Waldgut Pfleiderer GmbH & Co KG, die das fünf Meter lange Teil eines gut 180 Jahre alten Fichtenstammes aus dem Raum Karlstift kostenlos zur Verfügung stellten und auch den Transport zu den „Schwammerlschnitzern“ Walter und Benedikt Kapeller nach Steinbach organisiert hatten.

„Naturpark-Ranger“ montierten das schwere Teil

In Steinbach wurde das schwere Bröckerl in unzähligen ehrenamtlichen Arbeitsstunden durch Walter Kapeller und seinen Sohn Bernhard in die Form eines beeindruckenden Holz-Granders gebracht.

Josef Gärtner von der Nordwald Energie GmbH, dem örtlichen Fernheizwerk, ließ das Kunstwerk im Anschluss mittels Kran-Rückewagens durch teils unwegsames Gelände in den Naturpark Nordwald in Scheiben verfrachten, wo es mit Unterstützung der beiden „Naturpark-Ranger“, Tischlermeister Heinrich Kleinrath und seinem Gehilfen Mario Wagner, beim Rastplatz montiert wurde.

„Im Namen des Naturparks Nordwald bedanke ich mich recht herzlich bei allen Beteiligten für die vielen uneigennützigen Leistungen und die professionelle Herangehensweise zur Schaffung dieses Unikats“, freut sich Obmann Hahn nun über das gemeinsam abgeschlossene Projekt.