Bauen in Gmünd bleibt attraktiv. Die Nachfrage nach Bauplätzen ist in Gmünd hoch. Neues Bauland kommt in der Böhmzeile und bei der Schulgasse.

Von Karin Pollak. Erstellt am 04. Juli 2020 (05:42)
Zwischen Schulgasse und Schremser Straße entstehen vier bis sieben neue Bauplätze, die noch heuer an Bauwerber verkauft werden sollen. Über den Bauboom in Gmünd freuen sich Stadtrat Martin Preis, Bürgermeisterin Helga Rosenmayer, Stadtrat Johannes Tüchler und Vizebürgermeister Hubert Hauer.
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Das Bauen in der Bezirksstadt Gmünd ist nach wie vor sehr attraktiv. Laut dem zuständigen Stadtrat Johannes Tüchler gehen fast täglich Anfragen von Bauwerbern im Stadtamt ein. Die freien Bauplätze werden jedoch rar – neues Bauland wird geschaffen.

Bauland in der Böhmzeile

Ein fast 4.000 Quadratmeter großes Areal wird daher nun in der Böhmzeile von der Stadtgemeinde angekauft. Dafür werden rund 120.000 Euro aufgewendet, für weitere 121 Quadratmeter in diesem Bereich sind 3.300 Euro zu zahlen. Der Ankauf dieser Flächen, auf denen zwei Bauplätze geschaffen werden sollen, wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Für vier bis sieben neue Bauplätze, die im geplanten neuen Siedlungsgebiet zwischen der Schulgasse und der Schremser Straße liegen und durch eine Straße angebunden werden sollen, läuft wie berichtet das Widmungsverfahren. Die Plätze, laut Tüchler „in bester Lage“, sollen noch heuer verkauft werden.

Gründe in Wasserfeld und Teichsiedlung bald ausverkauft

Nachdem bereits fast das gesamte Bauland im Wasserfeld bei der Stadtausfahrt Richtung Nagelberg verkauft ist – Verhandlungen über die letzten noch freien Bauplätze laufen – und auch auf den alten ÖBB-Gründen beim Harabruckteich nur mehr drei Bauparzellen frei sind, gibt es seitens der Stadtgemeinde bereits Überlegungen, wo noch weiteres Bauland geschaffen werden könnte. „Da sind wir aber erst am Beginn der Planungen“, meint Stadtrat Tüchler, der darauf verweist, dass die Preise der Bauplätze in Gmünd in einem durchaus „leistbaren Bereich“ liegen würden.