Theater- und Feriendorf Litschau: Ab Frühjahr im "Moment" verweilen

2.400 Quadratmeter große Mehrzweck-Halle als Herzstück des Theater- und Feriendorfs.

Erstellt am 01. Dezember 2021 | 06:00
Lesezeit: 6 Min

Die Mitte 2020 mit der Übernahme von Zeno Stanek und Günter Kerbler eingeläutete Wandlung des Litschauer Feriendorfs Königsleitn zum Theater- und Feriendorf biegt auf die Zielgerade ein.

Die Sanierungsarbeiten im Restaurant, Hotel und zum Teil auch im Feriendorf sind abgeschlossen und auch die aus der Tennishalle geschaffene Multifunktionshalle steht vor der Fertigstellung.

Noch geht es durch den Seiteneingang, ab Frühjahr 2022 werden die Besucher und Gäste aber durch den neu gestalteten Eingangsbereich eintreten. Und hier Momente erleben.

Darum auch der Name der Halle: Moment. „Wir möchten, dass die Menschen hier auf verschiedenen Ebenen besondere Momente erleben. Als Künstler bei Proben, genauso wie als Gast bei Veranstaltungen oder Bällen“, erklärt Zeno Stanek, Geschäftsführer und Initiator des Theater- und Feriendorfs.

Wir möchten, dass die Menschen auf verschiedenen Ebenen Momente erleben.“ Zeno Stanek Initiator und Geschäftsführer

Die Halle wurde komplett entkernt und umfunktioniert – dabei auch saniert. „Wir sind ein Musterbeispiel für nachhaltige Sanierung“, so Stanek. Das Dach wurde mit einer Photovoltaik-Anlage (samt Speicheranlage) versehen, geheizt wird das 2.400 m2 große Gebäude mittels Tiefenbohrungen und Fußbodenheizung. „Wir sind hier praktisch autark“, betont Stanek. Durch den Blick auf den Herrensee, der auch von einer großen Terrasse aus genossen werden kann, fühlt man sich mit der Natur verbunden.

Vom Eingangsbereich geht es in einen Vorraum, der alleine für Veranstaltungen genutzt werden kann oder mit dem Herzstück des „Moment“ über Segmenttore zu einem großen Saal verbunden werden kann.

Besagtes Herzstück ist der Probenbereich, der je nach Anforderungen mittels schalldichten Trennwänden in bis zu vier Räume unterteilt werden kann. „So kann in jedem Bereich ungestört gearbeitet werden“, erklärt Stanek. Die Halle wurde schalltechnisch behandelt, der Hall somit komplett eliminiert.

Ein Backstage-Bereich, Sanitärräume und ein Mehrzweckraum (frühere Squashhalle) samt Greenscreen für Foto-Shootings komplettieren das Erdgeschoß.

Über die Stiege (oder mit dem Lift – das Gebäude ist barrierefrei gestaltet) geht es in den ersten Stock, wo neben einem kleineren Veranstaltungsbereich samt Galerie auch der Zugang zur Technikgalerie des Probebereichs ist. Ganz oben wurde ein großer Dachboden geschaffen. Rund um einen eindrucksvollen Stahlträger, der es ermöglicht, das Gebäude trotz seiner Größe ohne Säulen stabil zu halten, wird hier der Fundus für Kostüme und Requisiten entstehen. „Hier wird man durchgehen wie durch einen Fantasiedachboden, durch verschiedene Welten schlendern“, beschreibt Stanek.

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