„Person in Notlage“: Einsatz an Franz-Josefs-Bahn gut ausgegangen

Erstellt am 28. Mai 2022 | 10:09
Lesezeit: 2 Min
Jugendliche geriet am Freitagabend auf die Gleise der Franz-Josefs-Bahn bei Gmünd, als gerade der Zug aus Wien heranbrauste. Am Ende konnten alle Beteiligten aufatmen.
Werbung

Etwas abseits der Bahnunterführung am hoch frequentierten Teichkettenweg – wenige hundert Meter vom Bahnhof Gmünd entfernt – war das Mädchen am Freitag nach 18 Uhr aus noch unbekannten Gründen auf den Gleiskörper der Franz-Josefs-Bahn geraten, als gerade der REX 2116 von Wien nahte. Die Jugendliche wurde vom Zug zum Glück nicht erfasst: Der Lokführer leitete sofort die Notbremsung ein, das Mädchen rettete sich im letzten Moment aus der Gefahrenzone und erlitt dabei laut Gmünds Feuerwehr-Kommandant Michael Böhm keine äußerlich erkennbaren Verletzungen. Zur weiteren medizinischen Abklärung sei sie vom Hangar des Zivilschutzzentrums Gmünd mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 2 in ein Schwerpunkt-Krankenhaus geflogen worden.

Dank für „perfekte Zusammenarbeit“
Ausgerückt sind laut Böhm Polizei, ÖBB-Einsatzleitung (die den Zugverkehr sofort einstellte), Rotes Kreuzes Gmünd mit fünf Rettungskräften inklusive Notarzt sowie zwei Dutzend Einsatzkräfte der Feuerwehren Gmünd und Hoheneich, die den Rettungsdienst unterstützten und den Bereich zu den Bahnreisenden und Spaziergängern hin abschirmten. Die Einsatzleitung dankte allen Beteiligten für die „perfekte Zusammenarbeit“.

Werbung