Neue Direktorin: Preißl-Stubner folgt Marek. Karin Preißl-Stubner wird neue Direktorin. Einige zukünftige Projekte stehen bereits fest, auch Neubau des Internats und Sanierung des Schlosses werden gestartet.

Von Katharina Koppensteiner. Erstellt am 06. September 2017 (04:21)
Berufsschulinspektor Bruno Bohuslav und Landesschulinspektor Rudolf Toth gratulierten der neuen Direktorin der Berufsschule Schrems Karin Preißl-Stubner.
Katharina Koppensteiner

Das neue Schuljahr in der Landesberufsschule Schrems startete am 4. September mit einer neuen Führung: Die Schremserin Karin Preißl-Stubner wurde als Nachfolgerin von Gertrude Marek von Landesschulinspektor Rudolf Toth und Berufsschulinspektor Bruno Bohuslav begrüßt.

Nach der Handelsakademie Gmünd schloss die gebürtige Hoheneicherin das Lehramtsstudium ab. Seit 17 Jahren ist sie bereits Lehrerin an der Landesberufsschule Schrems.

"Frau Preißl-Stubner ist bestens als Direktorin geeignet"

Schon in ihrer Funktion als Lehrerin unterstützte Karin Preißl-Stubner ihre Vorgängerin in ihrer Funktion. Schon damals führte sie viele Projekte durch und engagierte sich für die Berufsschule. Vor etwa eineinhalb Jahren entschied sich Preißl-Stubner dann, dass sie sich nach der Pensionierung von Marek für den Posten bewerben möchte.

„Frau Preißl-Stubner ist bestens als Direktorin geeignet. Sie hat schon viel Erfahrung und ist sehr engagiert. Außerdem leistete sie ein ausgezeichnetes Hearing vor der Anhörungskommission und sie wird von der gesamten Lehrerschaft bestens unterstützt. Wir hoffen, dass sie ihren Stil und ihre Kollegialität beibehalten wird“, betont Berufsschulinspektor Bruno Bohuslav.

Als neue Direktorin möchte die 43-jährige den erfolgreichen Weg der Schule weiterführen. Gute Zusammenarbeit der Lehrerschaft und gegenseitige Unterstützung stehen für sie im Vordergrund. „Es ist mir wichtig, dass die Lehrer noch mehr Zeit für Pädagogik haben, dass die administrativen Aufgaben gut aufgeteilt werden und dass wir weiterhin viele Projekte durchführen werden“, so Preißl-Stubner. Außerdem möchte sie den Ruf als „Projektberufsschule“ beibehalten. Denn die Landesberufsschule Schrems ist für Projekte wie zum Beispiel der Fertigung einer Gedenktafel für Nazi-Opfer am Zentralfriedhof bekannt.

Finanzierung für Neubau steht schon

Auch der Neubau des Internats wird im kommenden Schuljahr ein Thema sein. „Die Finanzierung des Bauplans ist bereits gesichert. Im Zuge dessen soll auch das Schloss saniert werden“, bestätigt Landesschulinspektor Rudolf Toth.

Im November wird die Baufirma feststehen, dann möchte die neue Direktorin Preißl-Stubner auch die Feinplanung mitgestalten.

Nicht nur als Direktorin, sondern auch privat ist Karin Preißl-Stubner sehr engagiert. Beispielsweise arbeitet sie immer bei der Ferienbetreuung „Schremser Kindersommer“ mit. Für ihre künftige Aufgabe als Direktorin ist sie sich sicher: „Ich freue mich darauf, diese Herausforderung anzunehmen.“