Bergung auf Raten: Schwerbeladener Sattelschlepper kippte in Graben

Aktualisiert am 22. Januar 2022 | 22:26
Lesezeit: 2 Min
Feuerwehren St. Martin und Bad Großpertholz versuchten bei Schneetreiben, den schweren Lkw bei Oberlainsitz in der Gemeinde St. Martin aus dem Straßengraben zu bergen - erfolglos: Kartoffelpülpe musste zuerst umgepumpt werden.
Werbung

Die Feuerwehr St. Martin wurde am 22. Jänner um 7.40 Uhr zur Lkw-Bergung auf der Bundesstraße 41 Höhe Oberlainsitz gerufen. Ein mit Kartoffelbrei voll beladener deutscher Sattelzug kam aus unbekannter Ursache von der Straße ab und schlitterte in den Straßengraben. Dort kippe er seitlich um. Die Feuerwehren St. Martin und Großpertholz rücken sofort zum Unfallort aus und konnten gleich nach Eintreffen den unverletzten Lkw- Lenker mittels Leiter aus dem Führerhaus des Fahrzeuges befreien.

Drei Seilwinden wurden parallel eingesetzt, dennoch konnte das Fahrzeug vorerst nicht auf die Räder gestellt werden, da die Ladung im Tank zu schwer war. Aus diesem Grund wurde von der Transportfirma ein Ersatzfahrzeug zum Umpumpen des Kartoffelbreis angefordert, das am Nahmittag eintraf. Danach musste die Bundesstraße 41 abermals für kurze Zeit gesperrt werden, um das verunfallte Fahrzeug zu bergen, was durch die gute Zusammenarbeit der beiden Feuerwehren nun gelang. Danach konnte der Sattelzug selbstständig bis zum nächstgelegenen Abstellplatz fahren.

Werbung