Cannabiskraut aus Schuppen. Waldviertlerin wurde am Landesgericht wegen Drogenerzeugung und Handels zu einem Jahr bedingt verurteilt.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 12. November 2019 (16:14)
Bei der Hausdurchsuchung fanden die Polizisten eine Indooranlage mit 32 Pflanzen.
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Mit einem grünen Daumen ausgestattet gelang es einer 56-jährigen Waldviertlerin, im Bezirk Gmünd erfolgreich eine Cannabisplantage in einem Schuppen aufzuziehen.

„Zunächst nur für den Eigenbedarf“, beteuerte die Waldviertlerin aus dem Großraum Schrems, und sie gab den Drogenkonsum beim Prozess am Landesgericht Krems zu.

Sie musste im Beweisverfahren dann auch einräumen, dass sie das erzeugte Cannabiskraut auch einigen Bekannten überlassen habe. Die bislang unbescholtene Waldviertlerin wurde wegen Drogenhandels und unerlaubten Umgang mit Suchtgift zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt.

Das Urteil ist „Nicht rechtskräftig“.