Direktvermarkter: Vielfach prämierte Qualität. Medaillenregen für etliche Produzenten aus dem Bezirk bei der „Ab Hof“-Messe Wieselburg.

Von Michael Schwab. Erstellt am 07. März 2018 (05:36)
Adolf Schwingenschlögl erhielt Gold für seinen Honig.
Karin Pollak

Zahlreiche Direktvermarkter aus dem Bezirk Gmünd wurden am vergangenen Freitag bei der „Ab Hof“-Messe in Wieselburg prämiert.

In der Honig-Bewertung nahmen 18 unserer Imker teil und durften sich über 23 Medaillen freuen. Besonders erfreulich ist, dass gleich fünf Goldmedaillen dabei waren. Doppelgold gab es für Andreas Binder aus Warnungs.

Andreas und Franz Binder freuten sich über Doppel-Gold für ihren Honig und Bronze für ihren Pfefferminzlikör.
privat

Er nahm heuer zum dritten Mal teil (2011: Bronze, 2014: Gold). „Bisher habe ich immer nur ein Produkt eingereicht, heuer erstmals zwei. Gleich für beide Honigsorten Gold zu erhalten, ist eine große Freude“, sagt er. Gold gab es auch für Karl Maurer aus Heidenreichstein mit seinem Waldviertler Qualitätshonig.

Über eine deutliche Verbesserung durfte sich Adolf Schwingenschlögl aus Gmünd freuen. Sein Blockheide-Honig wurde nach Bronze im Vorjahr heuer mit einer Goldmedaille prämiert. Gold gab es außerdem für Friedrich Müllner (Heinrichs) für seinen Waldviertler Qualitätshonig.

„Medaillen beweisen konstante Qualität“

Verbessern konnten sich auch die Vorjahres-Neulinge Thomas Endl aus Eggern und Alexandra Schuh aus Alt-Nagelberg. Schuh schaffte eine Silbermedaille mit ihrem Akazienhonig – 2017 hatte es bei der ersten Teilnahme Bronze für den Waldhonig gegeben. Endl nahm gleich zwei Medaillen mit: Silber für den Blüten- mit Waldhonig und Bronze für seinen Cremehonig – gegenüber der Bronzemedaille 2017 eine schöne Verbesserung.

Natalie Mader, am Bild mit Sohn Tobias und Tochter Lena, holte mit ihren eingelegten Räucherfischen drei Goldmedaillen.
privat

In der Kategorie Schnäpse und Liköre meldeten sich Franz und Michaela Prinz aus Großpertholz aus ihrer „Wettbewerbspause“ 2017 zurück. Sie erzielten drei Medaillen: Silber für ihren Kaffeegeist, Bronze für den Waldgeist und Bronze für ihren Zirbenlikör. Eine Bronzemedaille nahm auch die Familie Binder aus Kirchberg mit ihrem Bio Pfefferminzlikör mit nach Hause.

In der Säfte-Wertung räumte ein „gewohnheitsmäßiger Teilnehmer“ ab – Gerhard Fuger aus Fromberg: Gold für den Apfelsaft naturtrüb bio, Silber für den Apfel-Birnensaft und Bronze für den Apfel-Karottensaft. „Es freut mich immer wieder, wenn ich in Wieselburg Medaillen bekomme. Das beweist die kontinuierliche Qualität der Säfte“, ist Fuger zufrieden. In Edelhof hatte er mit diesen drei Säften sogar Dreifach-Gold geholt.

Drei Medaillen erzielte Gerhard Fuger (rechts) für seine Säfte. Gattin Anita und Sohn Martin freuen sich mit ihm über den Erfolg.
Michael Schwab

Die Fisch-Kategorie dominierte heuer eine Neueinsteigerin: Natalie Mader. Sie gründete im November 2015 ihren Familienbetrieb „Mader‘s Räucherfische“. „Im Vorjahr musste ich wegen einer schweren Erkrankung eine Pause einlegen, jetzt haben wir zum ersten Mal unsere Produkte zur Bewertung eingesendet. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir gleich drei Goldmedaillen dafür erhalten“, freut sich Mader. Silber gab es für Birgit Hofbauer-Domin aus Heidenreichstein für ihren geräucherten Karpfen-Kaviar.

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