Mann rettete Mutter bei Brand "im letzten Augenblick". Zu einem Wohnhausbrand in Unterlembach, einer Katastralgemeinde von Großdietmanns (Bezirk Gmünd), mussten fünf Feuerwehren mit 45 Einsatzkräften am 30. April kurz nach 3 Uhr früh ausrücken.

Von APA / NÖN.at und NÖN Redaktion. Update am 30. April 2021 (08:16)

Ein Teil des Wohnhauses in der Ortschaft Unterlembach stand in Flammen. Die verletzte Bewohnerin musste laut Feuerwehr mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 2 ins AKH nach Wien geflogen werden. Sie war von ihrem Sohn aus dem brennenden Haus gerettet worden. „Im letzten Augenblick“, wie Franz Resperger vom Landesfeuerwehrkommando Niederösterreich betonte. Die Flammen hätten "beinahe ein Todesopfer gefordert".

In der Küche der älteren Frau dürfte der Brand ausgegangen sein. Die Flammen griffen auf ihren gesamten Wohnbereich über. Der Sohn und Hausbesitzer, der im direkt im angrenzenden Wohnhausteil wohnt, alarmierte die Feuerwehr.

Unter der Einsatzleitung von Rudolf Preisinger, dem Kommandant-Stellvertreter der Feuerwehr Unterlembach, gingen die Feuerwehren Unterlembach, Eichberg, Dietmanns, Wielands und Gmünd in Einsatz. Das Löschwasser entnahmen die Floriani vom Ortsbach und einem Hydranten. Trotz intensiver Löscharbeiten, auch im Inneren des Hauses, dürfte der betroffene Wohntrakt aber komplett zerstört sein. Ein Übergreifen des Brandes auf das Wohnhaus der Hausbesitzer konnte aber verhindert werden.

Brand-Aus konnte gegen 5 Uhr gegeben werden. Die Feuerwehr Unterlembach ist noch am Brandort und übernimmt die Feuerwache.

Über die Brandursache und den gesundheitlichen Zustand der Bewohnerin gibt es derzeit noch keine Informationen.