Museumsfrühling: Kultur ist ein Teil des Lebens. Fünf Museen im Bezirk Gmünd öffnen am 18. und 19. Mai ihre Pforten und bieten den Besuchern ein tolles Programm.

Von Karin Pollak. Erstellt am 15. Mai 2019 (04:50)
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Das Haus der Gmünder Zeitgeschichte öffnete am Samstag die Pforten und macht gleich beim Museumsfrühling mit (siehe auch Seite 12). Im Bild: Manfred Dacho, Harald Winkler, Historiker Ernst Hanisch und Franz Drach.

Fünf Museen im Bezirk Gmünd beteiligen sich am diesjährigen „Museumsfrühling“, der am 18. und 19. Mai stattfindet. Dass Museen wichtig für den Tourismus sind, darüber sind sich alle Verantwortlichen einig, ebenso, dass durch derartige Aktionen ihre Museen bekannter werden und dadurch auch mehr Besucher angelockt werden könnten.

„Haus der Gmünder Zeitgeschichte“ erstmals mit dabei

Erstmals am Museumsfrühling nimmt das neue „Haus der Gmünder Zeitgeschichte“ teil. Dieses Museum, das sich auch der Geschichte des Gmünder Flüchtlingslagers in der österreichischen-ungarischen Monarchie widmet, wurde am vergangenen Samstag erst eröffnet. „Dieses Thema wird geschichtlich Interessierte besonders interessieren. Aber auch jene, die einen Bezug zu Gmünd haben, finden hier eine interessante Schau“, verspricht der zuständige Stadtrat Alexander Berger. In diesem Museum findet man einige Exponate aus der Sammlung von Albert Hackl, dem Hausherrn des „Museums Alte Textilfabrik“ in Weitra, das zum zweiten Mal Teil des Museumsfrühlings ist.

„Wir hoffen, dass wir unseren Besuchern ein nettes Wochenende bieten können“, hofft Obfrau Brigitte Temper-Samhaber, die die Werbemaßnahmen des Museumsmanagements, die für den Museumsfrühling verantwortlich zeichnet, schätzt.

Das Kunstmuseum Waldviertel in Schrems öffnet ebenfalls an diesem Wochenende die Tore. Am Sonntag führt um 14 Uhr Kurator Bernhard Antoni durch die Dauerausstellung.
Ganz im Zeichen des Künstlers Franz Zeh steht der Museumsfrühling in der Galerie in Kleinpertholz. Anlässlich des 20. Todestages wird am 17. Mai um 10 Uhr am Heidenreichsteiner Friedhof ein Gedenkstein enthüllt.

„Ein Museum ist das Abbild des kulturellen Lebens einer Stadt und soll auch dazu dienen, dass verdiente Persönlichkeiten aus der Region verewigt werden“Manhard Zeh

„Ein Museum ist das Abbild des kulturellen Lebens einer Stadt und soll auch dazu dienen, dass verdiente Persönlichkeiten aus der Region verewigt werden“, meint Manhard Zeh, der überzeugt ist, dass Kultur generell ein wichtiger Bestandteil des Lebens sei. Durch Förderungen, mediale Berichterstattung und vereinfachte Aufbereitung werde der Zugang gesteigert und die oft vorhandene „Schwellenangst“ genommen.

Wer sich auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte der Menschheit begeben und sich dem Thema „Wie Energie unser Leben begleitet“ widmen will, ist in der Großschönauer „Sonnenwelt“ richtig. „Die Sonnenwelt ist im weiteren Sinne auch ein Museum – nämlich ein Mitmach-Museum.

„Wir schätzen die stärkere Verankerung in der Region durch diese Initiative und sind gerne ein Teil davon“, betont Gabi Feßl. Die Sonnenwelt würde auch beitragen, die Energiekompetenz der Gemeinde Großschönau hinaus zu tragen und stärkt die touristische Wertschöpfung in der Region.

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