Nach Filial-Schließung: „Enttäuschung groß“. Der Heidenreichsteiner Bürgermeister Gerhard Kirchmaier kritisiert von Vorgehensweise der Bank Austria.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 12. Juli 2017 (01:59)
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Bürgermeister Gerhard Kichmaier (SPÖ)

Nicht nur in Schrems (siehe Seite 2/3), auch in Heidenreichstein ist der Unmut über die Schließung der Bank-Austria-Filiale groß. Auch Bürgermeister Gerhard Kirchmaier (SPÖ) meldet sich in der Diskussion nun zu Wort, er beklagt, dass die Gemeinde Stadtgemeinde Heidenreichstein die Information über die Schließung der Filiale in Heidenreichstein erst bekommen habe, als diese Entscheidung bereits in den Gremien der Bank besiegelt und das neue Konzept beschlossen gewesen seien.

„Die große Enttäuschung und die schweren Bedenken, beginnend von der älteren Generation, die es schwer hat, die Bank in Gmünd erreichen zu können, bis zum Vertrauensverlust für die Bank, brachten leider kein Entgegenkommen. Das Ersuchen wenigstens die Selbstbedienungsgeräte in Aufstellung zu bringen, waren keine Option für die Bank“, so Kirchmaier.

Anscheinend werde nach „großstädtischem Muster“ vorgegangen. „In Wien fahre ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwei Stationen weiter und habe die nächste Bankfiliale. Internetbanking und Mobilität sind im Waldviertel nicht uneingeschränkt verfügbar. Das Bankgeschäft ist Vertrauenssache und jeder von uns vertraut bestimmten Personen bei der Beratung und den Vertragsabschlüssen“, so Kirchmaier.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen mit der Waldviertler Sparkasse sei er aber zuversichtlich, „dass sich hier eine Möglichkeit der Nahversorgung neben unseren bestehenden Banken, durch eine weitere bodenständige Bank für unsere Bürger bietet“, so Kirchmaier abschließend.