Schneefall & Glatteis: Mehrere Einsätze, aber keine Verletzten

Der plötzliche Wintereinbruch führte am Freitag zu mehreren Feuerwehreinsätzen. Quer durch den Bezirk Gmünd mussten Fahrzeuge geborgen werden, Personenschäden gab es bis zum Abend allerdings keine.

Erstellt am 26. November 2021 | 20:12
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Die erste Fahrzeugbergung stand nach dem Mittag in Wielandsberg an. Der Lenker eines Opel Astra kam dabei beim Bergabfahren am „Maierberg“ ins Rutschen und landete im Straßengraben. Ein nachfolgender Pkw-Lenker dürfte im Schrecken die Herrschaft über sein Fahrzeug verloren haben, er krachte in die Mauer eines Wohnhauses. Der Opel wurde von der Heidenreichsteiner Feuerwehr geborgen, das nachgefolgte Fahrzeug wurde laut Feuerwehr auf Wunsch des Lenkers von einem Autofahrerclub geborgen.

Kurz darauf musste auch die Feuerwehr Gmünd-Stadt ausrücken, in Haid war ein Auto von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Hausmauer gefahren. Auch im Süden des Bezirkes machte das winterliche Wetter Probleme: Ein Lkw steckte bei Bad Großpertholz auf einer Nebenstraße fest und musste geborgen werden. Am späteren Nachmittag folgten ein Einsatz in Nondorf und einer in Heidenreichstein - in der Burgstadt kam gegen 17.45 Uhr in der scharfen Kurve der Bundesstraße B5 vor der evangelischen Kirche ein Mazda-Lenker ins Rutschen. Das Fahrzeug durchstieß den Zaun, kam aber zum Glück noch vorm Firmengelände von Elektro Stark zum Stillstand. Es wurde von der Feuerwehr Heidenreichstein geborgen - der Lenker konnte seine Fahrt laut Einsatzleitung danach fortsetzen.

Feuerwehren sind für weitere Einsätze gerüstet

Der Schaden hielt sich laut Feuerwehren bei allen Einsätzen in Grenzen, es gab keine Verletzten. Für die Wehren dürften die Einsätze nicht unerwartet gekommen sein: "Man kann sich jedes Jahr darauf einstellen, dass beim ersten Schneefall und Glatteis Fahrzeugbergungen anstehen", erklärt Dominik Krenn vom Bezirksfeuerwehrkommando: "Es kann natürlich sein, dass es in der Nacht nochmal zu Einsätzen kommt." Man habe jedenfalls Vorbereitungen getroffen, die Feuerwehren seien gerüstet, betont er.