Schon erste Kritik am neuen Fahrplan. NÖN-Leserin schlägt Alarm: Pendlerzüge am Morgen sollen künftig um 4.30 Uhr losfahren.

Von Anna Hohenbichler. Erstellt am 16. Oktober 2019 (04:00)
ÖBB
Symbolbild

Der alljährliche Fahrplanwechsel der ÖBB steht mit 15. Dezember bevor. Schon jetzt wird Kritik laut: Die Abfahrt des morgendlichen Waldviertel-Expresses soll nach vor verlegt werden, konkret von 4.40 auf 4.30 Uhr. Für Pendler bedeute das zehn Minuten weniger Schlaf, so die Bedenken einer betroffenen Leserin.

Die Fahrzeit würde sich um vier Minuten auf 1.59 Stunden verlängern. Weil in der Online-Vorschau ein Halt im Bahnhof Tulln angeschrieben steht, wird die Veränderung darauf zurückgeführt. ÖBB-Sprecher Christopher Seif entgegnet, dass sich das Haltemuster auch mit Fahrplan 2020 nicht ändere. Die frühere Abfahrtszeit ergebe sich durch den betrieblichen Ablauf. Und: „Es ist bei dieser Verbindung kein Halt in Tulln geplant. Die Angabe mit Halt in Tulln war eine Variante, die zum Zeitpunkt, als die Fahrplandaten für die kommende Fahrplanperiode ins System eingespielt wurden, auch noch als Möglichkeit in Betracht gezogen wurde.“

Der finale Plan werde erst nach allen Abstimmungen fixiert, folge in den nächsten Wochen. Detailinfos seien erst nach Abschluss der Fahrplan- und Umlaufplanung kommunizierbar.