Sturm Yulia sorgte wieder für Einsätze - auch auf FJB. 14 Mal erfolgte in der Nacht zum 24. Februar über die Landeswarnzentrale die Alarmierung der Feuerwehren im Bezirk Gmünd. Wiederum mussten die Floriani viele Straßen von umgestürzten Bäumen freimachen, die Franz-Josefs-Bahn ist im Bereich zwischen Gmünd und Göpfritz noch bis voraussichtlich 15 Uhr gesperrt.

Von Karin Pollak. Erstellt am 24. Februar 2020 (08:03)
Feuerwehr Langfeld

Langes Durchschnaufen gab es für die Feuerwehren im Bezirk Gmünd nicht: Nach Sturm „Sabine“, der am 10. und 11. Februar für viele Einsätze geführt hatte, fegte am Abend und in der Nacht auf 24. Februar Sturm „Yulia“ über den Bezirk. Alleine in Bad Großpertholz waren vier Alarmierungen zu verzeichnen.Laut Kommandant René Steininger waren einer auf der Straße Richtung Mühlbach, zwei auf der B41 sowie einer auf der Landesstraße zwischen Bad Großpertholz und Breitenberg (Edermühle) abzuarbeiten. Diese Straße bleibt auf Weisung der Bezirkshauptmannschaft bis auf Weiteres gesperrt. Unter anderem musste auch die Feuerwehr Langfeld in Einsatz  gehen. Laut Kommandant Michael Blauensteiner hieß es für diese Wehr am 24. Februar kurz nach 6.30 Uhr eine Straße im Ort frei zu machen. Acht Mitglieder standen im Einsatz.

Ausrücken musste in der späten Nacht auch die Feuerwehr Kirchberg, die auf der L8210 in Richtung Groß Höbarten in einer unübersichtlichen Kurve einen gefallenen Baum entfernte. 

Im Morgenverkehr des 24. Februar war auch die Schremser Straße in Gmünd im Bereich der „Hütherkurve" wegen Räumungsarbeiten gesperrt.

Auch der Schienenverkehr ist ein weiteres Mal vom Sturm betroffen: Die Franz-Josefs-Bahn ist im Bereich zwischen Gmünd und Allentsteig voraussichtlich bis 15 Uhr wegen Unwetterschäden außer Betrieb - es wird für die Strecke Gmünd-Göpfritz auf Schienenersatzverkehr ausgewichen.