Tierquälerei statt Hilfe: Katze zweites Mal „kastriert“. Gut gemeint und doch extrem daneben: In Schrems wurde vorige Woche eine hoch betagte Katze während eines kurzen Freigangs mitten in Wohngebiet von Unbekannten aufgegriffen und zwecks Kastration unters Messer gebracht.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 29. Mai 2018 (18:43)
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Bloß: Sie ist schon längst kastriert, die Operation bereitete ihr lediglich unnötige Qualen, zumal sie am selben Tag einfach wieder ausgesetzt wurde.

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„Das darf es doch einfach nicht geben“, kann das Frauchen zu dieser „unglaublichen Geschichte“ nur den Kopf schütteln. Die nicht gechippte Stubentigerin - die bereits 20 Jahre alt ist, an Grauem Star leidet und altersbedingt nicht mehr alle Zähne hat – dürfte einer privaten Streunerkatzen-Aktion zum Opfer gefallen sein.

Auf NÖN-Nachfrage betont die Gmünder „Katzennanny“ Daniela Haumer, dass keiner der lokalen Streunerkatzen-Vereine auf eine solche Art vorgehen würde.

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