Einbrecher suchte nur Schulen heim: Arrest. Kaum in Freiheit, schlug Rumäne erneut in Waldviertler und Weinviertler Schulen zu. „Nichts dazugelernt“, kommentierte Richter.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 10. Februar 2020 (14:28)
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Symbolfoto: Shutterstock/sdecoret

Wegen 42 Einbrüchen in Schulen musste ein Rumäne eine zweijährige Gefängnisstrafe absitzen. Kaum hatten sich die Gefängnispforten geöffnet, begann der heute 46-Jährige im Herbst 2018 erneut in NÖ-Schulen (insgesamt 19) einzubrechen.

Im Bezirk Gmünd suchte der Rumäne die Neue Mittelschule, die Volksschule und einen Kindergarten in Weitra heim (Beute im Wert von 200 Euro). In Großpertholz stattete er auch dem Kindergarten, der Volks- und Mittelschule sowie der Pertholzer Saunarunde einen Besuch, der insgesamt 1.000 Euro Beute brachte, ab. Danach begab er sich nach Gmünd und drang insgesamt in drei Schulen und in einen Hort ein. Mit Beute im Wert von über 2.000 Euro zog es ihn nach einem Abstecher in Schulen in Kautzen, ins Weinviertel. In Retz drang er in drei Schulen (HAK, Mittel-, Musikschule) ein, musste aber mit leeren Händen von dannen ziehen.

Erfolgreicher lief es für den Rumänen in Laa an der Thaya: In der Volksschule fand er ein Handy und plünderte die Milchgeldkassa. In zwei weiteren Schulen erbeutete er Handkassen mit 150 Euro.

Hahslinger

„Warum gerade Schulen?“, wollte Richter Manfred Hohenecker wissen. Wenig Risiko, meinte der Rumäne, und nahm die verhängte Gefängnisstrafe von dreieinhalb Jahren an.