„Driftshow“ am Gmünder Fußballfeld. Rückkehr der Autorowdies: Nach Kirchberg ging es nun auf den Fußballrasen.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 17. April 2021 (05:49)
Eher Auto- als Ballsport war am Fußballplatz der Stadtgemeinde angesagt.
privat

Ist es der Dauerlockdown? Das aufkommende Frühlingsgefühl? Die Autodrifter sind jedenfalls los, und hinterlassen sichtbare Zeichen ihrer überschüssigen Euphorie. Nachdem im März großer Schaden an einer Parkfläche der Gemeinde Kirchberg angerichtet worden war, wurde nun in Gmünd der öffentliche Fußballplatz am Teichkettenweg „verziert“.

Wie zuletzt im Herbst 2014, umfuhren Unbekannte am Weg zwischen Firma Baumann und Fuchsteich einen Halbschranken auf Höhe der Tennisplätze der Sportvereinigung Gmünd, zweigten wenige Meter danach auf den beliebten Trainingsplatz ab. Dort wurden Fahrer und Bolide einem ausgiebigen Kurventest unterzogen. Ein NÖN-Leser, der die bleibenden Eindrücke im Rasen bildlich festgehalten hat, appelliert an die Gemeindeführung, die aus seiner Sicht unvollendete Schrankenlösung zu überdenken – damit „auch wirklich kein Pkw mehr vorbeifahren kann“.

ÖVP-Bürgermeisterin Helga Rosenmayer erfuhr erst aus dem NÖN-Telefonat von dem Vorfall, genauso wie Stadtbaudirektor Michael Prinz: Anzeige liege dazu noch keine vor, und dank einiger trockener Tage im Vorfeld halte sich der Schaden in Gmünd auch in Grenzen.

Und in Kirchberg? Dort steht laut Bürgermeister Karl Schützenhofer die Sanierung dreier verdichteter Parkfelder beim Kindergarten, die im Zuge einer privaten Driftshow malträtiert wurden, an. Der Täter wurde trotz relativ eindeutiger Hinweise nicht gefasst – die Marktgemeinde wird vorläufig selbst für die Kosten aufkommen müssen.