Brand in der Wasserburg war zum Glück ein Fehlalarm

Erstellt am 25. November 2020 | 07:54
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Seit 25. November wird die Burg Heidenreichstein im Rahmen der weltweiten Kampagne "Orange the World" in ein orangenes Licht gehüllt. Durch den herrschenden Nebel dürfte diese neue Beleuchtung von der Ferne wie ein Brand ausgesehen haben. Ein Passant alarmierte die Feuerwehr.
Werbung
Anzeige

Der Adrenalinspiegel zahlreicher Feuerwehrmitglieder dürfte am 25. November geben 6 Uhr früh enorm angestiegen sein, als die Alarmierung kam: Der Turm der Burg Heidenreichstein brennt.
Neun Feuerwehren aus dem Großraum Heidenreichstein rückten innerhalb kurzer Zeit an. Doch in Einsatz brauchten sie nicht gehen. Es war zum Glück ein Fehlalarm.

„Die Burg in Heidenreichstein wird seit diesem Tag nämlich in ein orangenes Licht gehüllt und das 16 Tage lang. Mit der weltweiten UN-Kampagne „Orange the World“ will man mit beleuchteten Gebäuden ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen. Der Soroptimist Club Waldviertel organisierte diese Aktion und in Heidenreichstein werden dabei die Burg, die Apotheke, die Druckerei Janetschek, das Autohaus Hörmann, die Firmen Framsohn Frottier und Rudda sowie die Volksbank orange beleuchtet.

„Durch den Nebel dürfte der jetzt neu beleuchtete Burgturm so ausgesehen haben, als wenn er brennen würde“, heißt es von der Feuerwehr Heidenreichstein.

Wer diesen Brand, der zum Glück keiner war, gemeldet hat, ist derzeit nicht bekannt. Die Floriani überprüften den Burgturm und konnten wenig später wieder Entwarnung geben. „In diesem Fall wurde alles richtig gemacht. Je früher wir zu einem Brand gerufen werden, desto effektiver ist unser Einsatz – in einer alten Burg sowieso“, meint Bezirksfeuerwehrkommandant Erich Dangl, und: „Lieber einmal zu oft anrufen, als einmal zu wenig.“

Werbung