Acht Wehren kämpften gegen Brand in Stall. Acht Feuerwehren mit insgesamt 40 Florianis mussten Mittwochfrüh zu einem Brand nach Dietweis (Gemeinde Heidenreichstein, Bezirk Gmünd) ausrücken.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 07. Juni 2017 (16:32)
Symbolbild
APA (Webpic)

Beim Verlassen seines Hauses bemerkte der Dietweiser Manfred G., dass aus dem Stalltor des gegenüberliegenden Hauses seines Nachbarn Martin A. dichte Rauchwolken ins Freie strömten. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr versuchten die beiden gemeinsam mit Mattias A. (dem Sohn von Martin A.) die Flammen, die von einem Stroheinstreugerät ausgingen, zu löschen - leider blieben sie damit zunächst erfolglos.

Keine Verletzten – beträchtlicher Sachschaden

Die mit 40 Mann angerückten acht Feuerwehren brachten den Brand unter Kontrolle: Sie löschten die Flammen, entfernten den glimmende Strohballen aus dem Stall und lagerten ihn auf einer Wiese. Die ebenfalls anwesende Rettung musste nicht einschreiten, da weder Personen noch Tiere verletzt wurden.

Während der Löscharbeiten traf die Polizei ein. Bei dieser gab Mattias A. an, dass er gegen 07.30 Uhr, das vollautomatische Gerät mit einem Strohballen beladen und danach den Betrieb des Gerätes freigegeben habe; dieses hatte sich in Bewegung gesetzt und an den Längsseiten des Stalls das Stroh zu Boden gehäckselt. Da der Betrieb einwandfrei funktioniert hatte, habe er kurz vor 8 den Stall verlassen - kurz darauf hätte es gebrannt.

Der verständigte Brandermittler der Polizeiinspektion Waidhofen besichtigte das Stroheinstreugerät und befand, dass sich im Strohballen ein härterer Fremdgegenstand befunden haben dürfte. Dabei hätte es sich um Stein, Eisen etc. gehandelt, da einige Messer des Häckslers abgebrochen waren und und ein Funkenschlag vermutlich zu dem Brand des Strohballens geführt hatte. Einen technischer Defekt schloss der Ermittler aus, da die Schutzschalter der elektrischen Anlage auf den Brand nicht reagiert hätten.

Es entstand bei dem Brand ein Schaden von etwa 20.000 Euro.