"Katastrophe, was Jugendlichen entgangen ist". Joachim Nöbauer von der Disco Ypsilon in Heidenreichstein schaut positiv in die Zukunft. Ihm tun aber die Jugendlichen leid, die viel verpassen.

Von Karin Pollak. Erstellt am 24. Februar 2021 (04:48)
Joachim Nöbauer, Inhaber der Disco Ypsilon in Heidenreichstein, rechnet mit einem Start des Betriebes nicht vor dem Sommer.
privat

Seit fast einem Jahr ist die einzige Diskothek im Bezirk Gmünd, das Ypsilon in Heidenreichstein, coronabedingt geschlossen. Diese Sperre könnte aber noch Monate dauern. Betreiber Joachim Nöbauer rechnet erst im Herbst mit einem Neustart.

„Das Ypsilon wird auf jeden Fall wieder öffnen, sobald es erlaubt ist. Alle Gerüchte um eine endgültige Schließung sind falsch“, betont Nöbauer, der durchaus optimistisch nach vorne blickt. „Wir haben keine finanziellen Probleme, die staatlichen Hilfen sind in Ordnung und unsere Mitarbeiter befinden sich nach wie vor in Kurzarbeit. Die Gesundheit steht bei uns im Vordergrund, nicht das Finanzielle“, erklärt Nöbauer.

Seine Mitarbeiter seien mit Renovierungsarbeiten und Putzen in der Disco beschäftigt und sollen, wenn es möglich ist, wieder in der wärmeren Jahreszeit beim „Schirm“ am Heidenreichsteiner Stadtplatz eingesetzt werden.

Besonders leid würden ihm die jugendlichen Gäste tun, die seit einem Jahr auf die beliebten Discobesuche verzichten müssen. „Da sind auch viele darunter, die 16 Jahre alt geworden sind, und jetzt ein komplettes Jahr zum Weggehen verpasst haben. Das ist schon eine Katastrophe, was diesen Jugendlichen entgangen ist“, meint Nöbauer, der hofft, dass in diesen Monaten seine Gäste „das Fortgehen nicht verlernt haben“.