Gerüchte dementiert: „Circus“ bleibt erhalten. Barbara Rosenberger verlässt Drosendorf und geht nach Litschau. Bürgermeister Spiegl: Zelt bleibt, auch sinnvolle Freizeitmöglichkeit für Kinder.

Von Thomas Weikertschläger und Anna Hohenbichler. Erstellt am 07. Oktober 2020 (04:31)
Barbara Rosenberger übersiedelt mit ihrem Circusprojekt „Circusglück“ von Drosendorf nach Litschau. Zelt und Infrastruktur bleiben aber in Drosendorf, wo es weiter ein Freizeitangebot für Kinder und die Möglichkeit zu Schullandwochen geben soll.
Marie-Luise Lichternthal

Für Brodeln in der Gerüchteküche sorgte eine Aussendung, wonach das Projekt „Cirkusglück“ von Barbara Rosenberger seine Manege von Drosendorf nach Litschau verlege. Wie Bürgermeister Josef Spiegl auf NÖN-Nachfrage bestätigt, verlässt Rosenberger mit ihren Mitarbeitern zwar Drosendorf, das Zirkuszelt und alles drum herum bleibt aber in Drosendorf: „Es wird hier auch weiterhin Ferienanimation und eine sinnvolle Möglichkeit für die Freizeitgestaltung von Kindern geben.“

Bürgermeister Josef Spiegl.
Martin Kalchhauser

Auch gebe es schon Anmeldungen von Klassen, die ihre Schullandwochen in Drosendorf verbringen wollen. Da will die Stadtgemeinde nun Verhandlungen mit Personen aufnehmen, die auch künftig ein Zirkus-Angebot dahingehend in Drosendorf anbieten können.

Mit Rosenberger, die 17 Jahre in Drosendorf gearbeitet hatte, habe es Anfang September die Abmachung gegeben, dass sie sich bis Ende September entscheiden solle, ob sie das Zelt mieten oder pachten wolle. Dann habe sie am vergangenen Wochenende die Stadtführung von ihrer Abwanderung nach Litschau informiert. Diese Entscheidung sei zu respektieren.

Rosenberger: „Danke für Unterstützung vor Ort“

In Litschau will Rosenberger ab Mai mit ihrem „Cirkusglück“ das Veranstaltungsangebot im Theater- und Feriendorf Königsleitn erweitern. Für sie und ihr Team sei es nun an der Zeit, weiter zu ziehen, heißt es in der Aussendung. „Ich danke der Gemeinde Drosendorf und den vielen Unterstützern vor Ort für die schöne Zeit. Zugleich aber freue ich mich auch sehr auf die neue Aufgabe in Litschau und die gemeinsame Arbeit mit Zeno Stanek“, so Rosenberger.