Deppert – ned deppert. Christian Polito über neue Pläne.

Von Christian Polito. Erstellt am 25. Oktober 2020 (04:07)
Foto: Arvid Uhlig
Arvid Uhlig

Jetz is des ja so, dass Steffi und ich unseren ursprünglichen Traum der Selbstversorgung an den Nagel hängen.

Warum? Weils uns einfach zu deppert is! Des war jetzt vielleicht a bissal zu harsch ausgedrückt, ich versuchs noch mal. Nach reiflichen Überlegungen der Führungsebene, unter Einbezug der einzusetzenden finanziellen sowie arbeitszeittechnischen Mittel und auch im Hinblick auf sich ergebende bürokratische Hindernisse bei bevorstehenden Entscheidungen zur Teilnahme am Marktgeschehen in diesem Segment und – a geh leck! Weils uns einfach zu deppert is!

Christian Polito
Arvid Uhlig

Des Geld fürs nötige Equipment rinnt wie bei HCs Spesenabrechnungen nur so dahin und bei der zu investierenden Arbeitszeit im Verhältnis zum Ertrag musst Harald Mahrer heißen, um des geil zu finden.

Ich hab übrigens genau Nüsse Ahnung wie andere des machen, vor allem zeitlich, aber des is dasselbe Phänomen wie bei Leuten, die in mehreren Vereinen sind – die arbeiten fix mit Klonen, weil anders ist das zeitlich gar nicht möglich. Da brauchst dich jetzt auch gar ned aufpudeln, dass so eine Verschwörungstheorie in der NÖN gedruckt wird, weil es steht nirgends, dass alternative Medien und Facebookuser das Exklusivrecht auf s‘deppert sein haben, verstehst. Wurscht.

Jetzt ist neben der Zimmervermietung natürlich zu schauen, was die Zukunft für die Edermühle bereit hält. Vielleicht ja eine Bank, also so eine wie im Burgenland? Lach ned, weil des is gar ned so deppert und mit Geld hantieren, das gar ned da is, trau ich mir, also rein arbeitstechnisch versteht sich, durchaus zu. Aber wenn die Aufsichtsbehörden ned blind oder deppert sind, wird des schnell auffallen.

Es gilt selbstredend die Unschuldsvermutung. Aber Dinge nachmachen is auch deppert, also muss was Neues her. Einen Puff hats in der Gegend glaub ich noch keinen! Spass! Machen wir natürlich nicht – is ja Corona und des wär deppert. Da es so wies aussieht aber eh ein zacher Winter wird, haben wir genug Zeit, um kreativ zu sein.

Die Tiere als solche bleiben natürlich trotzdem in der Edermühle – wegam ned deppert warats gwesen…