Gmünder Minibar unter den besten Bars. Die Minibar schaffte es erneut auf den fünften Platz im Fallstaff-Barguide. Künftig sollen mehr alkoholfreie Getränke angeboten werden.

Von Anna Hohenbichler. Erstellt am 18. November 2019 (17:19)
Max Püchel darf sich über 85 Punkte für die Minibar im Fallstaff-Ranking freuen.
Anna Hohenbichler

Minze, Limetten, brauner Zucker, Soda und weißer Rum: die Zutaten für einen der beliebtesten Cocktail-Klassiker, den Mojito. Der wird auch in der Minibar am Gmünder Stadtplatz gerne getrunken, wie Inhaber Max Püchel erzählt.

„Besonders beliebt sind unsere Eigenkreationen und individuell zusammengestellte Getränke“, sagt er. Gut möglich, dass gerade diese Eigenkreationen die neuerliche Top-Platzierung im Fallstaff-Barguide mitverantworten. Schon in den vergangenen Jahren konnte sich die Minibar mit ihrem Angebot an Longdrinks, Cocktails und Co unter den besten Bars einreihen.

Im Vergleich zum Vorjahr schaffte das Team um die Eigentümer Max Püchel und Mark Bauer eine Verbesserung von 85 auf 86 Punkte, niederösterreichweit rangiert die Minibar damit auf Platz 5. Damit ist sie Spitzenreiter im Oberen Waldviertel: Foggy Mix aus Waidhofen erreichte 85 und „Kuba – die Bar“ aus Zwettl 84 Punkte. „Nach oben hin ist noch Platz. Das ist aber auch ein Ansporn für uns“, sagt Püchel.

Die Bewertung erfolgte online, abstimmen konnte jeder. Zusätzlich bewerten Tester die Bars – inkognito. Das Ranking im Fallstaff-Guide bringe Bekanntheit, sei Ansporn dafür, sich zu verbessern und weil die Bar so weit vorne gelistet ist, würden Leute darauf aufmerksam, erklärt er. Dass den Stammgästen nicht fad wird, wird immer wieder an Angebot und Sortiment gearbeitet. Groß im Kommen sind aktuell alkoholfreie Getränke, insbesondere Gins: „Da wollen wir die Auswahl erweitern.

Der Trend geht immer mehr in Richtung alkoholfreie Drinks, sicher auch wegen der Gesundheit. Gleichzeitig gibt es keine Einbußen im Geschmack“, so Püchel. Für das kommende Jahr werden schon Pläne geschmiedet. Der Gastraum soll ausgemalt werden und neue Sessel erhalten. Durch das Rauchverbot im Lokal könne man solche Investitionen nun leichter tätigen, betont Püchel. Und: „Das Nichtrauchen ist in puncto Arbeiten für mich und für die Angestellten angenehmer. Jetzt haben wir auch Gäste, die ansonsten nur im Sommer gekommen sind, wo sie draußen sitzen konnten.“

„Mit Qualität und Freundlichkeit punkten“

Herausfordernder sei es hingegen, mit Bars in größeren Städten mithalten zu können. Püchel: „In den letzten Jahren haben viele Bars in Gmünd zugesperrt. Das macht es schwieriger, die Leute herzubringen, weil es dadurch weniger Angebot gibt. Deshalb wollen wir mit Qualität und Freundlichkeit punkten.“