„15 Mal nein – und dann ja gesagt“. Bei Reinprechtser Wehr stand Auflösung im Raum. Jetzt haben Floriani eine junge Führung um Martin Floh.

Von Anna Hohenbichler. Erstellt am 09. Februar 2021 (01:22)
Das neue Kommando der Feuerwehr Reinprechts mit dem Weitraer Stadtrat Franz Haumer (links) und Bürgermeister Patrick Layr (rechts): Verwalter Andreas Miedler, Kommandant Martin Floh und Stellvertreter Daniel Millner.
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Alles neu machte nicht der Mai, sondern der Jänner bei der Feuerwehr Reinprechts: Mit Martin Floh haben die Floriani einen neuen Kommandanten, er folgt Dietmar Millner nach. Franz Weißenbäck war bisher Kommandant-Stellvertreter. Er hat mit Daniel Millner einen Nachfolger. Andreas Miedler löst Karl Apfalter als Leiter des Verwaltungsdienstes ab.

Ganz einfach waren die Vorarbeiten zur Wahl nicht: „Wir waren unmittelbar vor der Auflösung. Ich habe sicher 15 Mal ‚Nein‘ gesagt“, blickt der neue Kommandant Martin Floh zurück. Dass privat Hausbau und Familienplanung anstehen, habe ihm die Entscheidung nicht leicht gemacht. Aber: „Die Feuerwehr ist im Ort der einzige Verein. Ich wollte, dass das erhalten bleibt, denn die ältere Generation hat das alles aufgebaut – für die wäre eine Auflösung traurig gewesen.“

Außerdem seien die Grundvoraussetzungen der Wehr mit neuem Auto und Feuerwehrhaus gut, sagt Floh. Was ihm bei der Entscheidung geholfen habe, das sei auch die Unterstützung aus der Mannschaft gewesen – angefangen bei Stellvertreter Daniel Millner und Verwalter Andreas Miedler. Die Feuerwehr Reinprechts zählt aktuell 32 aktive Mitglieder.

Ein Projekt für‘s neue Kommando schwebt Floh schon vor: die Sanierung des Löschteiches.