Fleisch um 102 Euro im Wald entsorgt. „Wer macht so was und entsorgt orginalverpacktes Fleisch vom Supermarkt im Wald?“ ist Josef Ebhart aus Heinrichs entsetzt. Gleich neben der Straße von Heinrichs auf den Mandelstein entdeckten er und sein Bruder Kurt einen Plastiksack voll mit Fleisch samt Kassabon über 102 Euro.

Von Karin Pollak. Erstellt am 18. November 2020 (09:13)
Karin Pollak

Da lagen knapp drei Kilo Rindsschnitzel, die alleine 50,90 Euro gekostet haben. Aber auch Faschiertes, Beinfleisch, Gulaschfleisch und Markknochen wurden in den Wald geschmissen.

„Ich gehe davon aus, dass dieses Fleisch eingefroren war und jetzt entsorgt worden ist. Der Kassabon ist mit 30. November 2019 datiert und stammt vom Gmünder Eurospar. Gesteckt worden ist alles in eine Papiertasche vom Penny“, betont Ebhart, der diese Aktion eines Unbekannten überhaupt nicht nachvollziehen kann. „Zum einen gibt eigene Abfallcontainer für Fleisch, einer steht in St. Martin. Zum anderen hätte man mit diesem Fleisch einige Mittagessen zubereiten können. 102 Euro in den Wald zu schmeißen ist schon arg.“

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Das Fleisch wurde von den Bauhofmitarbeitern der Gemeinde Unserfrau-Altweitra fachgerecht entsorgt.