Drei „Geldpakete“ für die Gemeinden im Bezirk Gmünd. Insgesamt gibt es von Land und Bund 10,5 Mio. Euro für die Gemeinden im Bezirk Gmünd.

Von Anna Hohenbichler. Erstellt am 02. März 2021 (13:46)
ÖVP-Bezirksparteiobfrau und Abgeordnete Martina Diesner-Wais sieht Gemeinden als wichtige Partner in der Krise.
Volkspartei NÖ

Auch die Gemeinden spüren die Auswirkungen der Coronakrise – betonte Nationalratsabgeordnete Martina Diesner-Wais in einem Online-Pressegespräch. „Unsere Gemeinden sind wirklich ganz wichtige Partner in der Krise“, sagt sie. Denn: Als Wirtschafts- und Bildungsstandort spielen sie eine wesentliche Rolle in der Bewältigung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie, erklärt Diesner-Wais.

Um die Gemeinden vor allem in finanzieller Hinsicht zu unterstützen, seien Gemeindepakete – eines vom Land NÖ und zwei vom Bund – sehr hilfreich. Für den Bezirk Gmünd spricht sie von rund 10,5 Mio. Euro aus den drei Paketen. Das erste Paket soll Gemeinden Investitionen erleichtern. „In einem normalen Jahr investieren die Gemeinden im Bezirk Gmünd 16,1 Mio. Euro. Damit sichern sie rund 200 Arbeitsplätze in der Region“, betont sie. Aber: „Wichtig ist, dass die Gemeinden das Geld auch abholen.“ In einigen sei Geld aus dem ersten Paket zum Beispiel für die LED-Straßenbeleuchtung verwendet worden. Oder in St. Martin zum Ausbau der Camping-Anlagen (die NÖN berichtete).

Großer Dank gebühre jedenfalls Bürgermeistern, Gemeindevertretern und Freiwilligen: „Wir können die Krise nur meistern, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen“, sagt sie.