Start für „Gabentisch der Region“ in Schrems. Hotel Sonne: Erster Schritt zum Verkauf regionaler Bioware. Öffnungstage in Gaststube coronabedingt reduziert.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 11. Oktober 2020 (05:15)
Aus der Gratisverteilung von Bio-Ware aus der Region während des „Lockdowns“ wird ein kleiner Verkauf im Gea-Hotel zur Sonne am Schremser Hauptplatz. Coronabedingt muss das Wirtshaus allerdings vorläufig montags bis donnerstags auf lediglich Abholung bzw. Lieferung reduzieren.
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Nicht durch die traditionelle Hausmesse, sondern wegen CoV durch einen räumlich und zeitlich bis kommenden Samstag erweiterten Werksverkauf, stehen die Waldviertler Werkstätten derzeit im Blickpunkt.

Der rege Zulauf sorgte in Online-Foren angesichts der noch vergleichbar hohen Infiziertenzahl im Gmünder Bezirk nicht nur für Begeisterung. Die Folge geringen Zulaufs ist indes bereits im Gea-Hotel zur Sonne zu spüren: Das Wirtshaus bleibt vorübergehend von Montag bis Donnerstag geschlossen.

„Wir möchten es zum Beginn mit einer sehr einfachen Präsentation regionaler Bio-Produkte probieren.“Heini Staudinger

Die Verschärfung der Corona-Maßnahmen mit Mitte September hatte laut Geschäftsführer Heini Staudinger wie berichtet den Umsatz einbrechen lassen. Zugleich sei die Arbeit wegen der Auflagen „viel mehr“ geworden, wie es im Newsletter heißt: Daher bleibt die Gaststätte vorübergehend zwischen Montag und Donnerstag zu (außer zum Kinotag am 8. Oktober). Die Küche bleibt dennoch auch als Werksküche täglich in Betrieb, Mahlzeiten können abgeholt bzw. zugestellt werden.

Während der Öffnungstage im Wirtshaus will Staudinger indes nun auf kleiner Flamme mit seiner Vision eines Hofladens starten. „Wir möchten es zum Beginn mit einer sehr einfachen Präsentation regionaler Bio-Produkte probieren“, spricht er von einem „Tisch mit Gaben der Region“ im Schankbereich.

Eier, Gemüse, Käse oder Weine eines Partnerbetriebes, der auch immer wieder Verkostungen im Wirtshaus veranstalten möchte, sollen den Anfang machen. Staudinger: „Dann werden wir einfach abwarten, in welche Richtung sich der Verkauf entwickelt.“

Bei größerem Interesse erachtet er auch einen räumlichen Umbau als denkbar.