Gemeinde öffnet sich. Service steigt / Ab 1. Juli ist Gemeindeamt vormittags und teils nachmittags länger offen – und mittags kürzer oder gar nicht mehr zu.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 17. Juni 2014 (11:42)
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Den „starren bürokratischen Apparat, als der das Gemeindeamt vielleicht gesehen wird“ wollte der junge Bürgermeister Andreas Beer (SPÖ) 2012 zum Amtsantritt „öffnen“. Ein wichtiger Schritt dazu wurde am 16. Juni im Gemeinderat einstimmig abgesegnet: Die Dienstanweisung aus dem Jahr 1975 über die gleitende Arbeitszeit des Gemeindeamt-Personals wurde aufgehoben.

Dadurch wird die Gleitzeit für Beschäftigte ab 1. Juli täglich eine halbe Stunde früher beginnen und eine halbe Stunde später enden. Vor allem bekommt das Gemeindeamt ab dem Tag neue und insgesamt 4,5 Stunden längere Öffnungszeiten, die geänderten Bedürfnissen der Bürger besser entsprechen.

"Schritt aus Sicht der Dienstnehmer in Ordnung"

So ist das Amt künftig vormittags generell bis 12 Uhr geöffnet, donnerstags sogar durchgehend bis 14 Uhr. Die Mittagspausen enden zwischen Montag und Mittwoch jeweils eine halbe Stunde früher um 13 Uhr, zugleich werden an Dienstagen alle Abteilungen vom Meldeamt über das Standesamt, die Bestattung, das Bürgerservice und das Bauamt bis zur Kulturabteilung bis 17 Uhr geöffnet sein.

Bürgermeister Beer freut sich darüber, dass die neue Zeitenregelung „nach einem längeren Diskussions-Prozess und in Abstimmung mit der Personalvertretung getroffen wurde. Das war absolut kein Drüberfahren.“ Das bestätigt der oberste Personalvertreter, Thomas Emetsberger. „Wir sehen den Schritt ein, er ist aus der Sicht der Dienstnehmer in Ordnung“, sagt Emetsberger zur NÖN.