Was wurde aus ... Amaliendorfs Kicker-Obmann?. Obwohl er aus gesundheitlichen Gründen selbst nie als aktiver Kicker in Erscheinung trat, gehörte der Fußball stets zu den bevorzugten Leidenschaften von Gerhard Pichler. Geboren und aufgewachsen in Amaliendorf, schlug er beim dortigen Fußballklub bald den Funktionärsweg ein...

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 19. Oktober 2020 (04:04)
Gerhard Pichlerkann sich ein Leben ohne Fußball nicht vorstellen.
Franz Dangl

Pichler war vorerst als Klubsekretär und Kantinenleiter tätig, ehe er im Alter von 33 Jahren gemeinsam mit Franz Immervoll die Obmannstelle übernahm und schließlich höchst erfolgreich bis zum Jahr 2011 ausübte.

„Natürlich war diese Zeit von vielen Hochs und Tiefs geprägt, wobei auch große Erfolge wie der zweite Platz in der Landesliga oder drei Meistertitel errungen werden konnten.“ Als weiteres Highlight empfindet Pichler auch eine ehrenvolle Niederlage im Cup gegen St. Pölten. „Immerhin haben wir damals auch einem Weltstar wie Mario Kempes Paroli geboten.“

Trotz des Rückzuges aus dem aktiven Geschehen ist Gerhard Pichler noch immer begeisterter Zuschauer und hilft aus, wenn er gebraucht wird. Wichtigster Bestandteil im Leben sind ihm jedoch seine Kinder und Enkelkinder, die ihm auch halfen, den Verlust seines langjährigen Mitstreiters und besten Freundes, Emmerich Wallner, zu überwinden. Franz Dangl