Avia-Station setzt auf Digitalisierung. Andreas Weber nutzte Lockdown für Umstellungen im Betrieb.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. Mai 2021 (15:04)
Das Führungsteam freut sich auf den Neustart in der Avia-Station Gmünd: Birgit Gawrys, Jürgen Mörzinger, Andreas Weber und Alexander Wanda (von links).
A. Weber GmbH

Die Avia-Station nutzte die vorigen Monate für weitere Schritte in Richtung Digitalisierung: Als einer der ersten Betriebe in der Region bietet man ab dem Wiederaufsperren am 19. Mai an, Speisen zur Abholung online zu bestellen, einen Tisch online zu reservieren oder auch im Lokal am Tisch mittels QR-Codes zu bestellen.

Der Check-In ins Motel wird auch digital funktionieren. Künftig gibt es eine papierlose Buchhaltung, Kassen und Geräte werden vernetzt, eine Kommunikations-App für Mitarbeiter wird eingeführt.

„In der Gastronomie starten wir mit einer digitalen Plattform, wo wir alle unsere Lieferanten angebunden haben und darüber bestellen können. Auch die Lagerhaltung, Speisenkalkulation, Inventuren, Rezepturen samt Allergenauszeichnung werden in Zukunft darüber abgewickelt. So vermeiden wir Verschwendung“, berichtet Geschäftsführer Andreas Weber. Außerdem fiel die Wahl der Software auf ein europaweit tätiges Unternehmen eines gebürtigen Waldviertlers.

Freut sich über einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung: Andreas Weber.
Weber GmbH

In der zweiten Jahreshälfte sollen weitere Projekte umgesetzt werden, die im Lockdown vorbereitet wurden, wie zum Beispiel die Erneuerung der Motelzimmer, die Erweiterung der PV-Anlage von 20 auf 45 kWp oder weitere Umstellungen auf LED-Beleuchtungen. „Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit spannenden zukünftigen Themen wie Robotik- und Virtual Reality-Erlebnissen in Kooperationen mit Fachschulen“, so Weber. Durch den Lockdown waren rund 50 Prozent des Betriebes mit 26 Beschäftigten geschlossen. Aber, so Weber: „Sich mit der Zukunft zu beschäftigen ist eine positive, inspirierende Aufgabe, und wir freuen uns schon auf die Öffnung.“