Bei Straßenbau: Granaten zutage gefördert. 73 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs und 63 Jahre, nachdem die letzten Russen den besetzten Gmünder Bezirk verlassen hatten, wurden Zeugen dieser Zeit aus der Erde gebuddelt...

Von Markus Lohninger. Erstellt am 25. September 2018 (17:11)
Werner Grubeck
Mitarbeiter der Schollenberger-Kampfmittelbergung GmbH arbeiten vermutlich bis zum Wochenende mit Spezial-Suchgerät. Foto: Werner Grubeck

Im Zuge der Arbeiten für die Schaffung der neuen Verbindungsstraße zwischen Eichenallee und Lagerstraße in der Stadt Gmünd kamen vorige Woche unweit des Wohngebietes etliche Kriegsrelikte zum Vorschein.

Mehrere womöglich russische Granaten, eine Schusswaffe und einige Granaten unbestimmter Herkunft wurden ausgegraben, der Entminungsdienst des Innenministeriums entsorgte die Teile bereits. Der komplette Boden unter der künftigen Straße mit Geh-, Fuß- und Grünstreifen wird die nächsten Tage noch unter Experten-Begleitung untersucht.

Mehr über die angelaufenen Straßenbau-Arbeiten, einen vielleicht auch Glück bringenden Fund und den Zusammenhang der Stadt Gmünd mit Kriegsrelikten lest ihr ab 26. September in der Gmünder NÖN!