Das Startup-Center wächst und wächst. Elf von zwölf Büros des „Kubators“ im Access-Industrial-Park sind bereits voll. Vernetzung künftig auch via Online-Forum.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 02. September 2017 (02:43)
„Kubator“-Geschäftsführer Christopher Stelzer.
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Zweieinhalb Jahre ist es her, seit das Startup-Center „Kubator“ im Access-Industrial-Park in Gmünd ins Leben gerufen wurde. Nun hat diese Einrichtung zur Förderung des Austausches zwischen potenziellen Gründern, Jungunternehmern, Investoren und Experten die nächste Stufe erreicht: Die Vernetzung soll via „Kubator-Community“ künftig auch im Internet stattfinden.

Ziel sei es, das abseits der bereits überfrachteten Ballungszentren „regional verstreute Potenzial und Know-how“ durch die kostenlose Online-Plattform zu vereinen, hofft Geschäftsführer Christopher Stelzer auf ein reges Vernetzen von „vielen starken Einzelkämpfern und Innovatoren. Jeder soll von den Kompetenzen, Ideen, Kontakten und dem Know-how des anderen profitieren.“ Geschehen kann das direkt auf der Online-Seite, wo in der Form eines Forums Themen und Fragestellungen diskutiert werden können. Was Unternehmer davon haben, sich in solche Debatten einzubringen? Für sie sieht Stelzer die Aussicht auf Beteiligungen an neuen Unternehmen und genauso auf kreative neue Zugänge und Ansichten junger Innovatier als potenziellen Nutzen. Für aktive Beteiligung an der Community gibt es Punkte, die für bestimmte Leistungen des „Kubators“ oder anderer Unternehmen der Plattform eingelöst werden können.

Zweiter Standort wird ab Herbst ausgebaut

Das neue Modell ist nach Auskunft von Christopher Stelzer erfolgreich angelaufen, „wir verzeichnen täglich Zuwächse“.

Der Geschäftsführer ist auch mit dem bisherigen Auftritt des „Kubators“ – bei dem unter anderem die Firmen MKE, Technische Alternative, Internex und WWV-Group als Partner mitmachen – sehr zufrieden: Wegen des Wachstums mussten ihm zufolge im ehemaligen NBG-Hauptgebäude bereits mehrere Büros zusammengelegt werden, nur noch eines der zwölf Büros steht potenziellen Jungunternehmern frei. „Teilweise werden Starter auch nur am Weg in die Selbstständigkeit unterstützt, ohne eingemietet zu sein“, sagt Stelzer. Am zweiten „Kubator“-Standort im oberösterreichischen Mattighofen sind bereits alle Plätze ausgebucht, ab Herbst soll im Zuge von Umbau und Sanierung um fünf Büroflächen aufgestockt werden.