„Dwirkabergerl“: Neubau gleich im großen Stil

Erstellt am 19. August 2022 | 05:19
Lesezeit: 2 Min
Altstadt-Gasse wird Teil von Hochwasser- Schutz. Kosten: Mehr als 300.000 Euro.
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Die Anfang Juni auf etlichen Metern spektakulär zerstörte Fahrbahn-Oberfläche am „Dwirkabergerl“ in Gmünd ist behelfsmäßig repariert, auf den ersten Blick ist am Verbinder von Kirchengasse und Mühlgasse Ruhe eingekehrt. Es ist allerdings nur die Ruhe vor einem Sturm, der der Altstadt ein großes und vor allem teures Bauprojekt einbringen wird.

Konkret geht es darum, die nach dem Starkregen ohnehin unvermeidlich gewordene Kanal-Erneuerung gleich für eine Verbesserung der gesamten Stadtplatz-Entwässerung zu nutzen. Der regelmäßig überlastete Mischwasserkanal soll durch einen neuen großen Regenwasserkanal entlastet werden, sagt Stadtbaudirektor Michael Prinz zur NÖN. Längerfristig geplant sei das sowieso gewesen, jetzt wurde es wegen der Dringlichkeit vorgezogen. Im Bereich zwischen Glaserei Eigenschink und Gasthaus Cello sollen ab September in der Kirchengasse und darunter auch in der Mühlgasse zusätzliche Einlaufgitter installiert werden. Von hier ist ein neuer Zulauf in die Lainsitz geplant, über den das Regenwasser rasch abfließen kann. Im Anschluss ist anstelle der provisorischen Oberfläche wieder eine Asphaltdecke geplant.

Noch stehen die Kosten nicht fest, Prinz rechnet aber mit mehr als 300.000 Euro. Jedoch: Teile des Bauprojektes können dem Hochwasserschutz zugeordnet werden, werden somit bis zu 80 Prozent durch Bund und Land gefördert.

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