E-Car: Reaktionen auf Probleme. Mietauto-Projekt der Stadtgemeinde ist mit 25 registrierten Nutzern gut angelaufen – Sicht-Probleme wegen des Stellplatzes sollen aus dem Weg geräumt werden.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 01. Juni 2017 (02:24)
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Der e-Golf der Stadtgemeinde ist ein Erfolg – der Stellplatz jedoch aus der Sicht einiger Anrufer bei der NÖN gefährlich für Verkehrsteilnehmer aus der Walterstraße.

Gut angenommen wird der e-Golf der Stadtgemeinde Gmünd, der seit 1. März für Mietfahrten zur Verfügung steht. Insgesamt gibt es bis jetzt 25 registrierte Nutzer, die den e-Golf bis zur Vorwoche insgesamt 780 Stunden ausgeliehen hatten.

Sorgen über das vor dem Gemeindeamt abgestellte Auto trugen indes einige Gmünder an die NÖN heran. Wolle man aus der Walterstraße in die Schremser Straße einbiegen, behindere das Auto häufig die Sicht auf den links kommenden Querverkehr in der Schremser Straße. Dass hier ein „Crash“ nur eine Frage der Zeit sei, war der einhellige Tenor der Meinungen.

Ein Problem, das für FP-Stadtrat Benjamin Zeilinger kein unbekanntes ist. Er erklärt, dass die Gemeinde derzeit für alle Ladepunkte in Gmünd acht Meter lange Kabel mit dazu gehörigen Kabelaufhängungen anschaffe, damit das Auto auch an einem günstigeren Punkt weiter vor dem Gemeindeamt und nicht knapp an der Kreuzung abgestellt werden könne. Durch die neuen Kabel soll es auch möglich sein, dass zwei Autos gleichzeitig aufgeladen werden.

Verkehrsstadtrat Christian Rupp (SPÖ), der derzeit im Ausland Dienst versieht, verwies bezüglich des Themas an die Gemeinde. Dort wurde betont, dass vor dem Gemeindeamt auch schon Bodenmarkierungen angebracht wurden, um den e-Golf an einem Platz abstellen zu können, der die Verkehrssicherheit weniger beeinträchtigen soll.