Familie zum 101. Mal im Sole-Hotel. Gmünd-Fans durch und durch: Wiener Familie Barghouty übertrat 100er-Marke mit „Liebesbrief“ an Sole-Felsen-Welt.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 09. Januar 2020 (04:16)
Bettina Werner und Geschäftsführer Bernhard Strohmeier (hinten, v.l.) hatten für die Rekord-Gäste Irene, Stella Maria, Erik Esben und Hussein Barghouty aus Wien eine kleine Überraschung parat: Der 102. Aufenthalt im zehnten Jahr des Sole-Felsen-Hotels wird kostenlos sein.
M. Lohninger

Kaum zu glauben, aber wahr: Zum Beginn des zehnten Betriebsjahres des Sole-Felsen-Hotels in Gmünd hat es die vierköpfige Wiener Familie Barghouty bereits geschafft, die Marke von hundert Hotel-Aufenthalten zu übertreten.

Ein „Liebesbrief“ als Dank.

Beim hundertundersten Ankommen rund um den Jahreswechsel und die Neujahrswoche stellen die Barghoutys keine Ansprüche von Stammkunden, sondern haben für Geschäftsführer Bernhard Strohmeier einen zweiseitigen „Liebesbrief“ an die Sole-Felsen-Welt dabei. „Wir danken dem lieben Herrn Strohmeier und dem ganzen Team, welches wir ins Herz geschlossen haben, für alle glücklichen Momente, die wir haben durften und noch in der Sole-Felsen-Welt haben werden“, heißt es darin etwa.

„Freundschaftliche Umarmung aus dem Norden“.

Die Familie reist jedes Jahr zum Nordkap und zurück, verbringt auch sonst viel Zeit in Hotels und Quartieren. Wirklich perfekt sei es aber nur in der Sole-Felsen-Welt. Der Besuch sei „wie eine freundschaftliche Umarmung aus dem Norden“: „Es ist unser Rückzugsort, um Kraft zu tanken, zur Ruhe zu kommen, mit den Kindern Abenteuer zu erleben und sich auf einem qualitativ hohen Niveau einfach verwöhnen und umsorgen zu lassen.“

Sie streichen alle Bereiche hervor – vom „unermüdlichen“ Chef über die „erlesene Crew“ der Rezeption, die Teams von Restaurant, Bar & Kinderbetreuung, „wachsame Augen“ des Badewelt-Teams bis zur Reinigung. „Sogar der Techniker nimmt sich Zeit für Detailfragen.“

Wegen der Großeltern schon immer Gmünd-Fans.

Gmünd-Fans waren die Barghoutys schon vor der Errichtung der Sole-Felsen-Welt: Hussein Barghouty kam als Enkerl zweier Gmünder in Wien zur Welt. „Gemeinsam mit meinem Bruder habe ich als Kind alle meine Ferien hier verbracht, wir waren viel in der Blockheide unterwegs“, strahlt der Steuerberater, der seine Euphorie auch an die Gattin übertrug: „Früher gaben uns die Großeltern aus Gmünd ein wohliges, angenehmes Zuhause. Heute ist es die SFW-Familie.“

Gesunde Luft, schöne Wälder, die Seen und liebe Menschen seien auch heute das beste Mittel, um der Hektik der Großstadt zu entkommen und auszuspannen. Vormittags geht es ins Bad, die Nachmittage werden für abenteuerliche Streifzüge durch die Natur, Shoppen in der Stadt oder Besuche im Stadtkino von Julia Gaugusch-Prinz genutzt, das sie ihr Lieblingskino nennen: „Auch dort ist jeder ausnahmslos freundlich, herzlich und begeistert im Einsatz.“ Ein Fixpunkt im Sommer ist auch die Eisdiele am Stadtplatz.

Heilsole als Gesundmacherin.

Die „schöne, heile Welt“ erlebt die Familie in Gmünd auch wegen der Zeit in der Badewelt an sich: Das Töchterchen hat starke Probleme mit Asthma, die Bad Ischler Heilsole im Wasser und selbst in der Luft schafft nachhaltig Linderung. Die Wirkung auch der Sole-Luft auf die Gesundheit kann Geschäftsführer Strohmeier anhand von Zahlen aus der eigenen Belegschaft nachvollziehen: „Unsere Mitarbeiter im Sole-Felsen-Bad haben wesentlich weniger Krankenstände als jene aus dem Hotel.“

Erstmals über 40.000 Thermengäste in einem Monat.

Gemeinsam mit vielen weiteren Gästen trugen die Barghoutys zu mehreren markanten Ereignissen im auslaufenden Jahr 2019 bei: Mit 40.156 Besuchern war der Dezember 2019 der bisher erfolgreichste Monat in der Badewelt.

Mit einer durchschnittlichen Auslastung von 81 Prozent war es zudem der bisher erfolgreichste Dezember im Hotel. „Normal liegen wir im Dezember wegen der eher zähen Buchungslage im Advent bei etwa 55 Prozent Auslastung“, sagt Strohmeier: „Diesmal waren wir auch im Advent gut gebucht. Nach Weihnachten hatten wir an einigen Tagen erstmals hundert Prozent Auslastung bei Zimmern und auch Betten!“

Chef im Anzug beim Aufguss.

Dennoch sei die Zahl der Beschwerden in Zusammenhang mit Platzknappheit wegen eines besseren Problem-Managements bis hin zu Einlass-Stopps gegenüber früheren Jahren deutlich zurückgegangen, freut sich Geschäftsführer Strohmeier. – Ein Grund mehr, den Jahreswechsel mit einem exklusiven Unterhaltungs- und Kulinarik-Programm für 300 Badegäste und 240 Gäste im Hotel würdig und mit einem stattlichen Feuerwerk ausklingen zu lassen. Zur Feier des Jahres und zum Gaudium der anderen Gäste ließ Strohmeier dabei einen Sauna-Aufguss im Anzug über sich ergehen.

Für die Familie Barghouty ist der nächste, dreitägige Aufenthalt in Gmünd natürlich schon gebucht. Im Februar soll es so weit sein.