Landesklinikum-Mitarbeiter belegten erfolgreich Kurse. Arzt Norbert Wißgott und Michael Röck hatten Erfolg.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 29. Dezember 2019 (04:34)
Der ärztliche Standortleiter Primar Michael Böhm gratuliert Arzt Norbert Wißgott zur Anerkennung der Bezeichnung „Spezialisierung in Palliativmedizin“ durch die Österreichische Ärztekammer.
Landesklinikum Gmünd

Mit Arzt Norbert Wißgott sowie mit Michael Röck gibt es wieder zwei engagierte Mitarbeiter am Landesklinikum Gmünd, die in ihre Weiterbildung Zeit und Engagement investiert haben.

Norbert Wißgott, der Leiter des Mobilen Palliativteams und Palliativarzt, ist nach erfolgreich absolvierter Weiterbildung berechtigt, zusätzlich zu seiner Berufsbezeichnung den Titel „Spezialisierung in Palliativmedizin“ zu führen.

Das mobile Palliativteam des Landesklinikums Gmünd mit Wißgott an der Spitze unterstützt schwer- oder unheilbar kranke Menschen und deren Angehörige. Dazu gehören die Entlassungsvorbereitung vom Krankenhaus, die Hilfestellung bei der Organisation der häuslichen Versorgung, die Beratung und Unterstützung bei Schmerzen in Absprache mit dem behandelnden Hausarzt, die Beratung und Unterstützung bei sozialrechtlichen Angelegenheiten wie Pflegegeld, aber auch Begleitung und Stärkung von Patienten und Angehörigen in belastenden Situationen und in der Zeit der Trauer.

„Dem mobilen Palliativteam des Landesklinikums Gmünd steht ein fachlich äußerst kompetenter, erfahrener und menschlich einfühlsamer Arzt vor“, lobt der ärztliche Standortleiter Primar Michael Böhm, der Wißott gratulierte: „Er hat die Spezialisierungskurse an der Kardinal-König Akademie in Wien absolviert.“

„Unser Ziel in der mobilen Palliativbetreuung ist die Sicht auf den ganzen Menschen, Respekt der Individualität, Verbesserung der Lebensqualität durch fachlich fundierte, umfassende und individuelle Pflege, Wahrung größtmöglicher Selbstbestimmung und bestmögliche Unterstützung der Angehörigen“, bekräftigt Norbert Wißgott.

Michael Röck ist jetzt Systembeauftragter

Qualität wird im Landesklinikum Gmünd groß geschrieben. Dazu wird Michael Röck seinen Beitrag leisten, er schloss die Lehrgangsreihe „Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen“ der Quality Austria erfolgreich ab und ist nun zertifiziert als „Systembeauftragter für Qualität“ im Landesklinikum Gmünd.

Das Qualitätsmanagement umfasst die Ausarbeitung qualitätsrelevanter Ziele in Zusammenarbeit mit der Führung des Hauses sowie die fachliche Unterstützung jener Bereiche, in denen Verbesserungsprojekte geschaffen und umgesetzt werden sollen.

Im Laufe der vergangenen Monate absolvierte Röck die Lehrgangsreihe „Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen“ der Quality Austria. Nach erfolgreich absolvierter schriftlicher und kommissioneller Prüfung erhielt er nun das Zertifikat „Systembeauftragter für Qualität im Gesundheitswesen“. „Die Module befassten sich mit verschiedenen Managementsystemen und deren Methoden und Werkzeuge im Allgemeinen, sowie speziell mit Qualitätsmanagementsystemen im Gesundheitswesen. Das theoretische Wissen wurde durch Inhalte wie Anforderungen an die Dokumentation in einem Unternehmen, rechtliche Aspekte und Grundlagen von Prozessmanagement vermittelt“, so Röck.

Als oberste Priorität in der praktischen Umsetzung des erlernten Wissens sieht Röck die Verfeinerung des bereits gut funktionierenden Dokumentenlenkungssystems im Landesklinikums Gmünd. „Denn nur wenn dieses wirksam gestaltet ist, sind alle Informationen bei Bedarf verfügbar und gelangen schnell an die richtigen Bereiche und Menschen“, ist er überzeugt.

Ergänzend dazu vertritt die Gmünder Standortleitung die Auffassung: „Um die hochwertige medizinische und pflegerische Behandlungsqualität unserer Patienten zu gewährleisten, ist eine ständige Anpassung bzw. Verbesserung unserer Qualitätsstandards unerlässlich, die im Krankenhausalltag integriert und aktiv gelebt werden. Daher gilt: Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein.“