„Nazilieder“-Sager: Causa abgehakt. Via Internet angegriffener FPÖ-Wahlkandidat akzeptiert öffentliche Entschuldigung.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 17. Januar 2020 (04:21)
Roman Erhart
F: Archiv

Für einige Aufregung hatten Online-Kommentare eines früheren SPÖ-Politikers zu einem Foto des aktuellen FPÖ-Wahlkandidaten Roman Erhart mit dem früheren Neos-Chef Mathias Strolz gesorgt. Erhart, Nummer zwei der Freiheitlichen in Gmünd, hatte wegen einiger Sager („Hast du ihm … Nazilieder vorgetragen?“, „Rechter Nazionaler“) via NÖN von einer Klage gesprochen. Jetzt hat er die Causa abgehakt.

„Ich nehme seine Entschuldigung an“, sagt Erhart. Der frühere SPÖ-Stadtrat habe einen außergerichtlichen Vergleich akzeptiert, die bisherigen Anwaltskosten übernommen und als „Buße“ 200 Euro an das St. Anna-Kinderspital gespendet.

„Falls aufgrund des Postings der Eindruck entstanden ist, dass ich dich als rechtsextrem oder gar als Nazi bezeichnet haben wollte, dann tut mir das sehr leid und es war wirklich nicht so gemeint und beabsichtigt!“, entschuldigte sich der frühere Politiker öffentlich, nachdem er Ähnliches auch schon in der NÖN beteuert hatte.