Saisonstart mit Verzögerung: Drei Ausstellungen geplant. Abstrakte und figurative Malerei sowie Fotografie sind heuer in der Eisenberger Fabrik zu sehen. Kunst hängt ab 8. Mai, die Vernissage wird verschoben.

Von Johannes Bode. Erstellt am 04. Mai 2021 (03:15)
Die Eisenberger Fabrik in Gmünd.  
privat

chon am 8. Mai, kurz nach Lockdown-Ende, wollten Richard Pils und Herbert Schlesinger von der „ARGE die fabrik“ zur Ausstellungseröffnung in die Eisenberger Fabrik laden. Doch die offizielle Eröffnung wird nun doch verschoben. Gezeigt werden sollen großformatige Fotografien von Nikolaus Korab. „Die Bilder werden ab 8. Mai auf jeden Fall hängen“, so Richard Pils. „Denn das Hängen ist die schönste Arbeit.“ Die Vernissage mit Laudatio von Kulturanthropologe und Kurator Berthold Ecker wird voraussichtlich erst zu Pfingsten sein.

Titel der Ausstellung des 1963 in Wien geborenen Künstlers ist „Porträts und Bilder von Menschen“, gezeigt werden Fotografien aus dem Zeitraum 1981 bis 2021 und damit vielfältige Formen des Zuganges zur Thematik Porträt. Die Ausstellung ist bis 27. Juni zu sehen.

Weiter geht es dann mit Malerei: „Die Welt ist nur ein Pinselstrich“ ist der Titel der Ausstellung von Roman Scheidl, die von 3. Juli bis 15. August zu sehen sein wird. Scheidl wurde 1949 in Niederösterreich geboren und widmete sich neben der Malerei auch performativen „Live-Lichtzeichnungen“.

Ganz abstrakt wird es dann ab 22. August in der Fabrik: Die 1933 in Wien geborene Künstlerin Florentina Pakosta zeigt Bilder aus ihrer „Trikolore“-Serie. „Das wird ein Feuerwerk“, verspricht Richard Pils, der sich besonders darüber freut, dass Pasterka extra für die Ausstellung sieben neue Bilder „als Ergänzung“ gemalt hat. Das Frühwerk der Künstlerin soll 2023 in der Albertina gezeigt werden: „Dafür bereiten wir gerade die Ausstellungsbücher vor“, erzählt Pils, Leiter des in Großwolfgers ansässigen Verlages „Bibliothek der Provinz“.

In der Eisenberger Fabrik will Pils außerdem eine kleinere Halle im obersten Stock des neueren Traktes entrümpeln. Dort sollen künftig Grafiken gezeigt werden können. „Das Licht ist dafür in den großen Hallen nicht optimal.“ Denn dort gebe es sogar zu viel Licht – in den kleinen Hallen kein direktes Licht, sondern nur Oberlicht.