Schlosspark-Café ist Teil der Vision. Vizebürgermeister Hauer: Noch heuer sollen Konzept und Finanzierung geklärt werden. Park-Adaptierungen ab dem Frühjahr.

Von Markus Lohninger. Erstellt am 24. Januar 2018 (08:27)
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Bei der Präsentation des Entwicklungsplanes für den Schlosspark im Palmenhaus: ÖVP-Gemeinderat Johannes Seidl, SPÖ-Stadtrat Reinhard Langegger, AfG-Vizebürgermeister Hubert Hauer, ÖVP-Gemeinderat Markus Lindner, Landschaftsplaner Franz Grossauer und Gloria Winkler vom Büro Grossauer (von links).
NOEN, Markus Lohninger

Die Besucherränge im altehrwürdigen Palmenhaus waren schon bei weniger zukunftsträchtigen Anlässen dichter besetzt als am 17. Jänner, als Landschaftsplaner Franz Grossauer die Studien-Ergebnisse seines Büros über die Zukunft von Schlosspark und Palmenhaus präsentierte. Was die eineinhalb Dutzend Gäste aber hörten, das hatte es durchaus in sich.

Sein Entwicklungsplan, in den auch die Ergebnisse von Besucherstrom-Analysen und ausgefüllten Fragebögen von 150 Gmündern eingeflossen waren, umfasst nämlich in einem offenen Zeitrahmen explizit auch das Palmenhaus sowie dessen Einbeziehung in den Schloss park – inklusive der Vision eines parkseitigen Kaffeehauses. Vizebürgermeister Hubert Hauer (AfG) nannte Letzteres ein „Projekt, das sich über einige Jahre ziehen könnte“. Ein Café-Anbau könne aber zugleich helfen, den Garderobenbereich aus dem Palmenhaus ins Café zu bringen, wodurch Saal und Nebenräume dann „anders nutzbar“ wären.

Seitens des Landes NÖ sei grundsätzlich Bereitschaft zur Unterstützung signalisiert worden, ergänzte Hauer. Und, zur NÖN: „Ziel ist es, heuer ein Konzept vorzulegen, und dann die Finanzierung zu klären.“ Die Vorleistungen könnten heuer noch geschehen, auch zur Freude von Landschaftsplaner Grossauer: „Die Rückseite des Palmenhauses zum Park hin ist derzeit überhaupt nicht attraktiv.“


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