Trotz Dauerfrost kein Rekordwinter - nur Platz Neun. Obwohl das Wetter im vergangenen Jänner extrem eisig war, gab es seit 1951 noch acht kältere Jänner-Mittelwerte.

Von Karin Pollak. Erstellt am 10. Februar 2017 (04:50)
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Bis auf minus 17 Grad sanken die Temperaturen im Jänner. Doch mit einem Tagesmittel von 5,1 Grad bringt er es nur auf Platz neun der kältesten Jännermonate auf der seit 1951 bestehenden Statistik der Wettermessstation Gmünd.

Nur fünf Mal gab es im Vormonat tagsüber „zarte“ Plusgrade. Zweimal gab es den Tageshöchstwert von vier Grad plus (am 12. und 13. Jänner), drei Mal wurden ein Grad gemessen. Im Jänner 2015 waren die Tageshöchstwerte noch bis auf plus 14 Grad gestiegen.

Während der Nacht herrschte tiefer Frost mit bis zu minus 17 Grad, die am 19. und 20. Jänner erreicht worden sind. Ein einziges Mal stand ein Plus vor: am 12. Jänner gab es als höchsten Tiefstwert plus ein Grad. Ein Jahr davor wurden als Tiefsttemperatur -6 Grad gemessen. Das Tagesmittel von -5,1 Grad wurde acht Mal unterschritten.

Der kälteste Jänner war jener im Jahr 1963 mit minus 8,7 Grad, der Jänner 2006 belegt mit minus 5,8 Grad Platz sechs, jener aus 2015 lag im Mittel bei plus 1,8 Grad. Nur sechs Zentimeter mehr schneite es heuer gegenüber dem Jänner 2015. Gab es damals insgesamt 48,7 Millimeter Niederschlag und 23 Zentimeter Neuschnee, so gab es im Vormonat 15,1 mm Niederschlag und 29 cm Neuschnee.

Dafür gab es im Vormonat mehr als doppelt so viele Sonnenstunden (73,5) als im Jänner 2015 (34,5).